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LED Studio geht in Insolvenz

Die Konsolidierung im LED- und Digital Signage-Markt setzt sich fort. Am 20. April meldete der britische LED-Hersteller LED Studio Insolvenz an. Das Unternehmen, das in China produziert, hatte sich über viele Jahre auf Digital Signage-Anwendungen fokussiert und war regelmäßig auf der ISE mit einem großen Messestand präsent.
LED Studio auf der ISE 2026 (Foto: LED Studio)
LED Studio auf der ISE 2026 (Foto: LED Studio)

LED Studio wurde von Robert Bint gegründet, einem renommierten LED-Pionier und praxisnahen Branchenexperten, der seit der Unternehmensgründung als CEO der britischen Hauptgesellschaft fungiert.

Seit seiner Gründung im Jahr 2010 entwickelte sich LED Studio zu einer europäischen LED-Marke mit internationalen Showrooms in den USA, Zypern, Deutschland und Dubai. Erst kürzlich hatte das Unternehmen bekanntgegeben, hardwareseitig das „Portal“-Konzept von Ocean Outdoor UK realisiert zu haben.

Am 20. April 2026 wurde Opus Restructuring mit der Durchführung des Administrationsverfahrens beauftragt.

Trotz der Insolvenz der britischen Gesellschaft scheint der operative Betrieb – zumindest vorerst – weiterzulaufen. Laut einem aktuellen Linkedin-Beitrag von LED Studio wurde Michiel Hettinga zum CEO der deutschen Tochtergesellschaft LED Studio Europe GmbH ernannt.

Robert Bint erklärte am 25. April 2026:

„Betroffen ist ausschließlich die ursprüngliche Ltd.-Gesellschaft, die sich nun in einem Administrations- und Restrukturierungsprozess befindet. Wie viele wissen, war eine Veränderung auf Vorstandsebene notwendig – und genau das wird damit ermöglicht. Büro, Experience Center und alle weiteren globalen Einheiten bleiben unverändert, ebenso unsere ‚innovativen‘ Produkte und unser außergewöhnliches Team. Der Wandel war ein wichtiger Schritt, um weiteres Wachstum zu ermöglichen …“