Rechargy hat sich einen Namen durch sein DooH-Netzwerk an Vermietstationen für Smartphone-Akkus gemacht. Nun erweitert das junge Unternehmen sein Portfolio durch eine ganz andere Richtung – nämlich Richtung Großfläche.
Ab sofort hat Rechargy die exklusive-DooH-Vermarktung des We-Towers in Berlin-Spandau inne. Der Park- und Aufladeturm verfügt über eine LED-Fläche von knapp 100 Quadratmetern, aufgeteilt auf drei Screens. Durch die Dreier-Aufteilung sind Forced-Perspective-Kampagnen in zwei Richtungen möglich.
Chargen und DooH verbinden
Mit der Vermarktung des We-Towers geht Rechargy den nächsten Schritt und erweitert seinen bisherigen Ansatz auf die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. „Wir wollen das Konzept der Bildschirme mit Mehrwert ins Großformat bringen“, sagt Emre Ates, Managing Director von Rechargy. „Der We-Tower lädt E-Fahrzeuge in 17 Metern Höhe auf. Gleichzeitig verbinden wir DooH, nachhaltige Energie und urbane Infrastruktur zu einer Einheit. Die emotionale Erleichterung eines gelösten Akkuproblems übertragen wir damit erstmals in ein großformatiges Stadterlebnis.“
- Toyota-Kampagne auf dem We-Tower (Foto: Rechargy)
- Toyota-Kampagne auf dem We-Tower (Foto: Rechargy)
Als ersten Werbekunden konnte Rechargy Toyota gewinnen. Der Toyota C-HR+ wird im Rahmen der Elektromobilitätsstrategie auf dem We-Tower inszeniert und nutzt die Kombination aus 3D-Darstellung und funktionalem Kontext. Die Kampagne wird von Toyotas Lead-Agentuer T&P Germany begleitet.
Weitere Tower geplant
Beim We-Tower in Berlin-Spandau, betrieben vom gleichnamigen Unternehmen, handelt es sich um den ersten seiner Art. Zwei zusätzliche Standorte in Berlin sind geplant, an der Grenzallee sowie im Bereich der Gärten der Welt. Weitere Installationen befinden sich laut We-Tower in Planung.
Technisch setzt der We-Tower auf eine vertikale Ladeinfrastruktur: Elektrofahrzeuge werden über eine integrierte Hebebühne auf eine Höhe von rund 17 Metern transportiert und dort geladen. Dadurch wird Fläche effizient genutzt. Die Anlage wird über auf den Dächern installierte Solaranlagen betrieben und durch eine rund 500 Quadratmeter große Grünfassade ergänzt. Diese filtert Feinstaub und soll die Biodiversität im urbanen Umfeld fördern.



