Eine der berühmtesten LED-Videowände der Digital Signage-Branche wurde technologisch erneuert.
Bekannt als „Salesforce-Wasserfall“ erstreckt sich die Installation über mehr als 30 Meter durch die Lobby von Salesforce West in San Francisco.
Die großformatige LED-Wand wurde durch realistische digitale Wasserfall-Visuals berühmt, die scheinbar mit den Kanten der Videofläche interagieren.
2,5 Millimeter Pixelpitch
Der LED-Hersteller und Integrator SNA Displays, der bereits die Originalinstallation realisierte, ersetzte die bisherige Display-Technologie. Zum Einsatz kommt dabei nun ein System mit engerem Pixelpitch, der im Vergleich zum Vorgänger die Pixeldichte mehr als verdoppelt: Das 3,8 Meter hohe Display nutzt dafür eine Bold Interior LED mit 2,5 Millimeter Pixelpitch. Weiterhin umschließt sie die Videowall die Aufzüge im Erdgeschoss des Gebäudes.

Das erneuerte System verarbeitet dabei rund 16,4 Millionen Pixel auf etwa 103 Quadratmeter. Die Auflösung beträgt 1.530 × 12.960 Pixel.
LED-Wall als Trendsetter einer Branche
Als die Lobby-Installation erstmals in Betrieb ging, setzten ihre detailreichen Creatives neue Maßstäbe für großformatiges LED-Storytelling. Realistische Wassereffekte und immersive Naturszenen, darunter digitale Redwood-Wälder, wurden schnell zu vielzitierten Referenzen. Sie zeigten, wie große LED-Flächen als architektonisches Medium eingesetzt werden können.
Zu den frühen Content-Partnern zählten unter anderem digitale Künstler wie die Strömungsdynamik-Spezialisten von Fusion CIS. Auch Kreativteams, die heute bei Cfire arbeiten, waren beteiligt. Dies spiegelte einen breiteren Branchentrend wider: filmischere, naturinspirierten Inhalten auf großformatigen Videowalls.

Das Architekturbüro Gensler entwarf die Installation nach dem Prinzip „Video als Architektur“. Bewegung, Licht und naturbezogene Visuals integrieren das Display in den physischen Raum. Ein zentrales Element des Retrofits war die Positionierung der LED-Struktur rund um die Aufzugseingänge. So bleibt die Videowall Teil der Architektur, ohne den Raum zu dominieren.
Digital Dreams übernahm im Zuge des Upgrades sowohl die Demontage als auch die Installation der neuen Hardware.

