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Spatial Display

Samsung präsentiert Mini-3D Screen

Die neue 32-Zoll-Version bringt Samsungs brillenlose 3D-Technologie in Regale, auf Theken und in andere kompakte gewerbliche Umgebungen.
Die Technologie von Samsung nutzt Lentikularoptik und View-Mapping, um einen 3D-ähnlichen Effekt zu erzeugen.(Foto: Samsung)
Die Technologie von Samsung nutzt Lentikularoptik und View-Mapping, um einen 3D-ähnlichen Effekt zu erzeugen.(Foto: Samsung)

Samsung Electronics erweitert sein Spatial-Signage-Sortiment mit der weltweiten Markteinführung eines neuen 32-Zoll-Modells. Das Display, das bereits in 85 Zoll verfügbar ist, erzeugt je nach Position des Betrachters unterschiedliche visuelle Erlebnisse.

Das System nutzt Lentikularoptik und View-Mapping-Technologie, um brillenlose 3D-Bilder zu liefern. Dabei sendet es unterschiedliche Bilder an jedes Auge. So entsteht ein 3D-Effekt, ohne dass Headsets oder Brillen erforderlich sind.

Dieser Artikel von invidis beschreibt, wie das Spatial Signage Display optische Schichtung und gerichtete Lichtsteuerung nutzt, um den 3D-Effekt zu erzeugen.

Samsung positioniert das Display im kleineren Format für Regale, Theken und andere kompakte gewerbliche Umgebungen. Kurzum dort, wo Marken eine immersivere Produktpräsentation wünschen, ohne den Platzbedarf größerer Installationen in Kauf zu nehmen.

In Hoch- und Querformat erhältlich

Das Display unterstützt sowohl Hoch- als auch Querformat. Zudem lässt es sich zum Content Management und Remote Management in die Samsung-Plattformen Smartthings Pro und Magicinfo integrieren. AI-basierte Kalibrierungs- und Bildoptimierungsfunktionen sollen außerdem die Tiefenwahrnehmung und die Konsistenz der Darstellung verbessern.

Brillenlose 3D- und räumliche Digital Signage-Technologien tauchen in den Bereichen DooH und Erlebnisdisplays immer wieder auf. Jedoch wurde ihre Verbreitung oft durch Einschränkungen beim Betrachtungswinkel, Anforderungen an die Inhaltsproduktion und Hardwarekosten begrenzt.

Samsungs Schritt hin zu einem kleineren kommerziellen Format deutet darauf hin, dass das Unternehmen wachsende Chancen für räumliche Displays sehen. Vor allem spielen sie in gezielteren, designorientierten Installationen eine wachsende Rolle. Dabei ist oft die Einbindung des Publikums und visuelle Differenzierung wichtiger als reine Größe.