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Iconic DooH

Rotierende LED-Fassade für London

Eine geplante Neuentwicklung im West End soll mehrere Gebäude am Leicester Square in ein vielseitiges Ensemble verwandeln – mit einer kinetischen LED-Fassade für ikonisches DooH als zentralem Blickfang.
Ein Entwurfskonzept zeigt die geplante rotierende LED-Fassade für die Neuentwicklung am Leicester Square. (Montage: Matt Architecture)
Ein Entwurfskonzept zeigt die geplante rotierende LED-Fassade für die Neuentwicklung am Leicester Square. (Montage: Matt Architecture)

Die Pläne für das Vorhaben sehen eine großflächige LED-Fassade mit mechanisch drehbaren Panels vor. Dadurch kann sich die Struktur nicht nur inhaltlich, sondern auch physisch verändern – ein zentrales Element der umfassenden Neugestaltung des Standorts. Konkret ist vorgesehen, dass sich der Screen über vier Etagen des neuen Gebäudes erstreckt.

LSX: Ein neuer Publikumsmagnet

Unter der Leitung von Matt Architecture soll mit dem LED-bekleideten Komplex ein neues Besucherziel entstehen, das Einzelhandel, Gastronomie und Unterhaltung miteinander verbindet. Hinter dem Projekt steht das Immobilienunternehmen Soho Estates, das bereits seit den 1990er-Jahren Gebäude rund um den Leicester Square – unter anderem neben dem Odeon-Kino – aufkauft. Insgesamt sollen acht Bestandsimmobilien in das neue LSX-Ensemble überführt werden, darunter auch ein markanter Burger-King-Standort. Geplant sind rund 2.800 Quadratmeter Entertainmentfläche, ergänzt durch einen Food-Court und ein Restaurant auf dem Dach.

Londoner Leicester Square aktuell (Foto: MATT Architecture)
Londoner Leicester Square aktuell (Foto: MATT Architecture)

Die digitale Fassade ist dabei von Anfang an integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts und nicht bloß als aufgesetzter Screen gedacht. Inspiration liefern die Theatertraditionen des West End: Eine bühnenartige Konstruktion rahmt die LED-Fläche und soll die kulturelle Identität des Viertels als Entertainment-Hotspot unterstreichen.

Die LED-Fassade soll mit rotierenden Panels aufgesetzt werden. (Foto: MATT Architecture)
Die LED-Fassade soll mit rotierenden Panels aufgesetzt werden. (Foto: MATT Architecture)

Inhalte und Betrieb werden reguliert

Auf dem Display soll eine Mischung aus kommerziellen, kulturellen und gemeinschaftsorientierten Inhalten laufen – und es damit sowohl als DooH-Plattform als auch als öffentlich sichtbares Element am Leicester Square positionieren. Laut Building Design sollen Inhalte, Helligkeit und Betriebszeiten streng reguliert und mit den Vorgaben des Westminster City Council abgestimmt werden – nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ähnliche LED-Projekte in der Umgebung zuletzt abgelehnt wurden, wie AV Magazine ergänzt.

Sollte das Projekt genehmigt werden, würde es die Londoner Innenstadt um eine weitere markante Digitalfassade neben dem berühmten Megascreen Piccadilly Lights bereichern und den Einsatz großformatiger LED-Technologie im Stadtbild von Unterhaltung und DooH-Werbung weiter vorantreiben.