Der Außenwerber Clear Channel Outdoor erzielte im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 373,9 Millionen US-Dollar – ein Plus von 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (334,2 Millionen US-Dollar). Das Wachstum kam dabei sowohl aus dem Geschäft in Nord- und Südamerika als auch aus dem Flughafenbereich.
In den Americas stiegen die Erlöse um 9,6 Prozent auf 278,5 Millionen US-Dollar. Verantwortlich dafür waren höhere Einnahmen sowohl mit statischem als auch digitalem Out-of-Home, eine stärkere Nachfrage von Werbekunden sowie zusätzlich verfügbares Inventar. Besonders gut lief das DooH-Geschäft, das um 10,7 Prozent auf 99,3 Millionen US-Dollar zulegte.
San Francisco als wichtiger Impulsgeber
Noch dynamischer entwickelte sich das Flughafensegment: Hier wuchs der Umsatz um 19,1 Prozent auf 95,2 Millionen US-Dollar. Besonders positiv wirkte sich die Entwicklung am Flughafen San Francisco International aus – unter anderem durch Aktivitäten rund um den Super Bowl LX, verstärktes Interesse von Tech-Werbekunden und eine höhere Nachfrage im Zusammenhang mit Konferenzen. Auch die digitalen Erlöse in den Flughäfen legten deutlich zu, um 20 Prozent auf 59,1 Millionen US-Dollar.
Das bereinigte EBITDA stieg um 31 Prozent auf 103,8 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich stand allerdings ein Nettoverlust von 48 Millionen US-Dollar. Insgesamt betreibt Clear Channel Outdoor inzwischen mehr als 64.400 analoge und digitale OoH-Werbeflächen, darunter 5.109 digitale Screens.
Übernahmepläne rücken näher
Die Ergebnisse fallen in eine Phase großer Veränderungen für das Unternehmen: Clear Channel steht kurz vor der Übernahme durch ein Konsortium um Mubadala Capital gemeinsam mit TWG Global. Der Deal bewertet die Stammaktien mit 2,43 US-Dollar je Aktie in bar und soll – vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen – bis Ende des dritten Quartals abgeschlossen werden. Eine außerordentliche Hauptversammlung ist für den 12. Mai angesetzt.

