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DooH-Screen wird Autohaus

Konkurrenz triggert BMW

Der E-Ladesäulenanbieter Jolt und BMW starten eine Kampagne in mehreren australischen Städten. Dabei wird ein DooH-Spot getriggert, wenn ein Auto an die Säule angesteckt wird, das kein BMW ist.
Der DooH-Spot von BMW wird auf ausgespielt, wenn das angeschlossenen Auto kein BMW ist. (Foto: JOLT)
Der DooH-Spot von BMW wird auf ausgespielt, wenn das angeschlossenen Auto kein BMW ist. (Foto: JOLT)

BMW oder Nicht-BMW? Das ist hier die DooH-Frage – zumindest für die Ladesäule. Denn: Der autralische Ladesäuleninhaber und DooH-Anbieter Jolt setzt für eine Kampagne mit BMW seine First-Party-Daten an E-Ladesäulen ein.

Sobald ein Auto an die Säule angedockt wird, das kein BMW ist, triggert das einen Werbespot des Autoherstellers auf dem DooH-Screen der Ladesäule. Die Agenturen Atomic 212 und Scooter entwickelten die Kampagne.

Dafür nutzt Jolt seine eigene Spark Intelligence Plattform. Das CMS passt dabei die Inhalte je nach Wetter und Standort auch an, womit ein Spot ausgespielt ist, der auf den Kontext abgestimmt ist.

Spot gleich zu Beginn, dann im Loop

Das Creative wird zunächst gleich zu Beginn ausgespielt. Danach spielt das CMS es immer wieder im Loop ab.

Eine durchschnittliche Ladezeit dauert bei Jolt 41 Minuten. Damit ist es laut Jolt sehr wahrscheinlich, dass E-Auto-Besitzer den Spot wahrnehmen.

Trigger auch in der App

Der Content geht dabei über die DooH-Ladesäule hinaus: Auch in der Jolt-App werden durch Plug-Trigger ebenfalls die BMW-Spots ausgespielt – per Video- und Display-Werbung.

„Das ist eine Marktneuheit in Australien. Es ist eine spannende Art, DooH mit digitaler Präzision zu kombinieren“, sagt Alex Mclean, General Manager of Marketing & Product bei BMW Australia.

Die BMW-Werbung läuft auf E-Ladesäulen in Sydney, Melbourne, Brisbane und Adelaide.