Anzeige
DooH

Verfassungsschutz arbeitet mit Ströer zusammen

Der Bremer Verfassungsschutz warnt auf Ströer-Medien vor Phishing-Gefahren in Messengern. Auch künftig will der Geheimdienst den DooH-Kanal nutzen, um die Bevölkerung zu informieren.
Der Bremer Verfassungsschutz warnt auf DooH vor Phishing. (Foto: Ströer)
Der Bremer Verfassungsschutz warnt auf DooH vor Phishing. (Foto: Ströer)

Das Landesamt für Verfassungsschutz, LFV, in Bremen und Ströer schließen einen Kooperationsvertrag. Damit kann der LFV ab sofort auf digitalen Medien des Außenwerbers die Bevölkerung vor aktuellen Bedrohungen warnen.

Den Startschuss für die neue Kooperation gibt eine Kampagne zu Phishing-Gefahren. Diese gehen wohl von ausländischen Nachrichtendiensten aus.

Falscher „Signal“-Support als Gefahr

Im Messenger „Signal“ geben sich dabei Angreifer fälschlicherweise als Mitarbeiter des technischen Supports aus. Dann versuchen sie Nutzer dazu zu bewegen, sensible Daten weiterzugeben. Vor allem Mitarbeiter aus Unternehmen, Behörden, Medien sowie aus dem politischen und militärischen Umfeld sind dabei im Visier der Angreifer. Zuvor warnte bereits das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik.

Die Botschaften des LFV spielte Ströer an vielbefahrenen Straßen, Verkehrsknotenpunkten und Haltestellen im Bremer Stadtgebiet aus.

LFV will Kanal weiter nutzen

„Bedrohungen wie Phishing durch fremde Nachrichtendienste sind real und treffen Menschen mitten im Alltag. Wir informieren deshalb dort, wo Menschen sind – nicht nur im Internet oder in Fachmedien. Bremen geht damit einen neuen Weg in der Sicherheitskommunikation“, sagt Eva Högl, Senatorin für Inneres und Sport des Landes Bremen.

Neben der Phishing-Warnung will der Bremer Verfassungsschutz den Kanal nutzen, um auch in Zukunft die Bevölkerung zu informieren. Dabei sollen Desinformation, hybride Bedrohungen und aktuelle Entwicklungen im Extremismus thematisiert werden.

Politik und DooH: Ströer engagiert sich gegen Desinformation