Die Frontface Digital Signage- und Kiosk-Software von Mirabyte ist vor allem als On-Premises-Software für das Windows-Betriebssystem bekannt. Zwar hat der Anbieter neben der Windows-Version seit einigen Jahren auch eine alternative Android-Version im Portfolio, der Schwerpunkt lag aber weiterhin auf Windows.
Mit der kommenden Version 5 von Frontface, welche Ende des Jahres erscheinen soll und ab Herbst in einer Public-Beta-Version verfügbar sein wird, hat Mirabyte die System-Architektur der Software modernisiert und bietet jetzt Unterstützung für das freie Betriebssystem Linux, insbesondere Ubuntu, an. Mit der neuen Version kann Frontface nun auch auf Raspberry Pi Ein-Platinen-Rechnern genutzt werden.
Mirabyte-CEO Joachim Schwieren erklärt: „Mit der neuen Systemarchitektur von Frontface 5 können wir innerhalb von Tagen neue Betriebssysteme nativ unterstützen, da der eigentliche Kern des Frontface Players nun komplett Plattform-neutral ist. Neben Linux bietet auch WASM, Web Assembly, neue Einsatzmöglichkeiten, sodass der Frontface-Player grundsätzlich auch in jedem Webbrowser ausgeführt werden kann.“
Auch Cloud-Unterstützung möglich
Bezüglich des Funktionsumfangs soll Frontface 5 nach und nach zu dem der aktuellen Version 4 aufschließen und darüber hinaus neue Funktionen bieten, zum Beispiel eine verteilte Installation unter Verwendung eines zentralen Servers. Auch die aus Frontface 4 bekannte Cloud-Unterstützung steht in der Version 5 wieder zur Verfügung.
Die Linux-Unterstützung biete laut Joachim Schwieren zudem Nachhaltigkeitsvorteile: „Die Speicherpreise im PC-Bereich gehen durch die Decke und auch Verfügbarkeit ist heute in Riesenproblem. Gleichzeitig hat Microsoft mit Windows 11 die Unterstützung älterer Hardware abgeschnitten. Mit der Linux-Version des Frontface-Players können unsere Kunden auch noch ältere PC-Hardware, die sonst auf dem Müll landen würde, für ihre Digital Signage Projekte nutzen.“
Frontface-Bestandskunden werden ihre Lizenzen kostenlos auf Frontface 5 upgraden können. Auch bestehende Frontface-4-Projekte lassen sich im neuen Frontface 5 importieren.
Interessenten können bei Mirabyte eine Pre-Beta-Version anfordern.

