Der Projektor PT-RQ45 von Panasonic kam erstmals live beim Video-Mapping-Festival 2026 im französischen Lille zum Einsatz, wo drei Geräte die Fassade der Opéra de Lille in eine großflächige Projektionsfläche verwandelten. Nach Angaben des Projektteams waren für eine vergleichbare Installation zuvor sechs Projektoren mit jeweils 20.000 Lumen erforderlich.
Das jährliche Festival zog mehr als 200.000 Besucher an und bot Projektionsmapping-Installationen an elf Standorten in der ganzen Stadt, wobei die Opéra de Lille als Herzstück der Veranstaltung und als einer der technisch anspruchsvollsten Veranstaltungsorte fungierte.
Projektion an 30 Meter hohe Fassade
Für die Installation wurden drei PT-RQ45-Projektoren im Hochformat in einer Projektionsentfernung von 42 Metern aufgestellt, wodurch eine nahtlos ineinandergreifende 4K-Projektionsfläche über die 30 Meter hohe und 42 Meter breite Fassade des Gebäudes entstand.
„Vor drei Jahren benötigten wir sechs Projektoren mit jeweils 20.000 Lumen, um eine ähnliche Fassade zu beleuchten. Jetzt haben wir mit drei PT-RQ45-Geräten, die die doppelte Helligkeit liefern, denselben Umfang mit einem viel einfacheren Aufbau erreicht“, sagt Techniker Pascal Leroy.
Das kreative Projekt mit dem Titel „Le doute de l’air“ wurde vom italienischen Studio Mammasonica entwickelt. Der Schöpfer Luca Pulvirenti erklärte, dass die Farbgenauigkeit des Projektors den Bedarf an Vor-Ort-Anpassungen reduzierte, die bei Projektionsmapping-Projekten oft erforderlich sind.

