Die World Out of Home Organization (WOO) hat nach eigenen Angaben die erste unabhängig ermittelte globale Erhebung zu den Ausgaben für programmatische digitale Außenwerbung veröffentlicht und schätzt den weltweiten Umsatz für das Jahr 2025 auf 1,4 Milliarden US-Dollar.
Die Studie, die auf dem WOO-Jahreskongress in London vorgestellt wurde, ergab, dass programmatisches DooH im vergangenen Jahr etwa 7 Prozent der weltweiten DooH-Gesamtausgaben ausmachte. Die Daten wurden vertraulich von 11 teilnehmenden SSPs bereitgestellt und von PWC nach einem einheitlichen Berichtsrahmen aggregiert.
Regional verzeichnete Amerika den höchsten Grad an programmatischer Akzeptanz: Programmatic DooH machte dort 14,2 Prozent der gesamten DooH-Ausgaben aus und erzielte einen Umsatz von 670 Millionen US-Dollar. EMEA folgte mit einer Durchdringungsrate von 9,4 Prozent und Ausgaben in Höhe von 521 Millionen US-Dollar. Die APAC-Region verzeichnete, obwohl sie gemessen an den Gesamtausgaben der weltweit größte DooH-Markt ist, nur eine programmatische Durchdringung von 1,7 Prozent, was einem Wert von 149 Millionen US-Dollar entspricht, was das Potenzial für zukünftiges Wachstum unterstreicht.
Die Lücke schließen
Der Bericht untersuchte auch die Einkaufskanäle. OoH-spezialisierte Demand-Side-Plattformen machten 65,5 Prozent der weltweiten Ausgaben für programmatisches DooH aus, was 877 Millionen US-Dollar entspricht, während Omnichannel-Plattformen wie Google DV360 und The Trade Desk die restlichen 34,5 Prozent bzw. 463 Millionen Dollar ausmachten. Laut WOO belegen diese Zahlen das wachsende Interesse etablierter digitaler Werbetreibender daran, Out-of-Home-Inventar in umfassendere Medienkampagnen einzubinden.
Laut WOO schließt die Studie eine seit langem bestehende Lücke in der Branche, indem sie einen einheitlichen globalen Maßstab für programmatische Ausgaben liefert. Zukünftige Ausgaben sollen Daten auf Länderebene, Aufschlüsselungen nach Werbekategorien und eine häufigere Berichterstattung enthalten.
Zu den teilnehmenden SSPs gehörten unter anderem Broadsign, DAX, Hivestack, Moving Walls, Place Exchange, Ströer, Vistar Media und Viooh.

