Eine mobile AI-Projektionsflotte feiert mit Projection Mapping den 250. Gründungstag der USA. Das wirkt wie ein sehr amerikanisches Geschäftsmodell. Nach dem patriotischen Auftakt der mobilen Flotte soll die Technologie aber auch bei Live-Events, Festivals, Retail-Kampagnen und weiteren temporären Installationen.
Bei solchen Events gehört Projection Mapping mittlerweile zum festen Reportoire. Bislang blieb die Technik jedoch meist Großproduktionen vorbehalten, da Kosten und technisches Know-how hoch sind. Panasonic Projector & Display Americas und das Start-up Illumibot wollen das mit einer neuen AI-gestützten mobilen Projektionsplattform ändern, die auf Panasonics Mevix-Laserprojektoren aufbaut.
Die Unternehmen stellen dafür Illumibeast vor. Das ist eine Flotte mobiler Projektionseinheiten für professionelles Projection Mapping ganz ohne feste Infrastruktur oder spezialisierte Produktionsteams. Jedes autarke System kombiniert Panasonic-Laserprojektoren mit Illumibots AI-Plattform. Diese erkennt Projektionsflächen per Smartphone-Kamera, generiert Bildmaterial aus sprachlichen Prompts und mappt den Content in Sekunden auf die Fläche.
Vor allem für kleinere Budgets gedacht
Anders als bei Großprojekten an nationalen Wahrzeichen richtet sich die Plattform an Schulen, Kommunen, Sportvereine, Festivals, Händler und Attraktionen. Damit sollen vor allem lokale Veranstaltungen das System nutzen, denen bislang Budget oder technisches Know-how für Projection Mapping fehlten.
Panasonic sponserte die ersten sechs Illumibeast-Fahrzeuge. Ihr öffentliches Debüt feiern sie auf einer einmonatigen Tour durch 31 US-Städte, anlässlich der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Ausgewählte Gemeinden erhalten während der Tour Projection-Mapping-Installationen an öffentlichen Gebäuden und Wahrzeichen, bevor die Flotte später im Jahr in den kommerziellen Einsatz wechselt.

