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Barrierefreiheit

Werkstation aktualisiert Norm für Kioskterminals

Werkstation veröffentlicht die überarbeitete Richtlinie BIMK 4712:2026 mit mess- und prüfbaren Vorgaben für barrierefreie Kioskterminals und Informationsstelen.
Werkstation aktualisiert seine Barrierefreiheits-Richtlinie BIMK 4712:2026 für Kioskterminals und Informationsstelen. (Foto: Werkstation GmbH)

Der Hersteller von Stelen- und Kiosksystemen Werkstation veröffentlicht die überarbeitete Richtlinie BIMK 4712:2026. Sie richtet sich an Hersteller, Planer, Betreiber und öffentliche Auftraggeber von barrierefreien Informations- und Self-Service-Systemen. Sie soll die praktische Umsetzung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes, BFSG, bei Kioskterminals und Informationsstelen unterstützen.

BFSG, BFSGV und die Norm DIN EN 301 549 legen laut Werkstation nur allgemeine Anforderungen an Barrierefreiheit fest. Denn: Konkrete Vorgaben für Kioskterminals und Informationsstelen fehlten bisher. Die BIMK 4712:2026 enthält mess- und prüfbare Anforderungen für diese Hardware-Kategorie und Praxisbeispiele. Die Richtlinien können für Neuinstallationen sowie die barrierefreie Nachrüstung bestehender Systeme genutzt werden.

Eine Checkliste ergänzt die neue Norm. Sie deckt Planung, Beschaffung, Prüfung und Abnahme ab. Öffentliche Auftraggeber sollen damit gesetzliche Vorgaben nachvollziehbar umsetzen.

2004 kam die erste BIMK-Version

Die BIMK blickt auf eine mehr als 20-jährige Geschichte zurück. Die erste Ausgabe erschien 2004 und wurde mit dem Deutschen Multimedia Award ausgezeichnet.

„Mit der BIMK wollten wir die oft abstrakten Anforderungen der Barrierefreiheit in verständliche, messbare und praktisch umsetzbare Vorgaben übersetzen“, sagt Frank Nägele, Geschäftsführer bei Werkstation.

Die BIMK 4712:2026 ist ab sofort erhältlich