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DooH Video

Ströer führt neues Produkt-Netzwerk ein

Mit DooH Video führt Ströer eine neue Produktkategorie ein, die alle Video-fähigen DooH-Screens im Portfolio umfasst. Das Ziel: den Kanal als öffentlichkeitsstarke Alternative zu TV, CTV und Social Video zu platzieren.
Bei Ströer sind nun alle Video-DooH-Screens in einer Produktkategorie zusammengefasst. (Foto: Ströer)
Bei Ströer sind nun alle Video-DooH-Screens in einer Produktkategorie zusammengefasst. (Foto: Ströer)

Der führende deutsche Außenwerber Ströer strukturiert sein Portfolio um und führt eine neue Produktkategorie ein: DooH Video. Damit fasst Ströer alle seine Video-fähigen DooH-Screens zu einem buchbaren Netz zusammen.

Der Grund: die wachsende Nachfrage an zusätzlichem Bewegtbildinventar seitens der Werbekunden und Agenturen. Auf diese Weise können Video-Kampagnen systematisch in die Außenwerbung verlängert werden.

Außenwerbung wird nach Ansicht von Ströer künftig in drei klaren Segmenten vermarktet: OoH, DooH und DooH Video. „Damit machen wir den öffentlichen Raum systematisch zu einem eigenständigen Bewegtbildkanal im Total-Video-Mix“, kommentiert Ströer-CEO Udo Müller.

Video-fähige Screens

In Portfolio DooH Video befinden sich laut Ströer alle Screens, die Videos gut darstellen können und bei denen eine Wahrnehmungssituation gegeben – beziehungsweise erlaubt – ist. Es umfasst die Ströer-Kategorien DooH Station, DooH Indoor Giant Screens, DooH Infoscreen, DooH Mall sowie DooH City Window.

Mehr als 530 Quadratmeter: Ströer baut nächsten Mega-Screen

Auf invidis-Nachfrage bestätigte Ströer, dass die neue Portfolio-Einteilung auf Produktebene, nicht auf Standortebene erfolgt. Ein DooH-Video-Screen kann gleichzeitig weiterhin als klassisches DOOH-Inventar genutzt werden. Werbekunden können DooH Video als eigenständiges Reichweitenprodukt buchen, die Ausspielung erfolgt über das gesamte DooH-Video-Netzwerk zu einem kontaktbasierten TKP.

Ergänzung zu CTV und Social

Mit DooH Video will Ströer Bewegtbild-Außenwerbung im Bewusstsein der Media-Veranwortlichen verankern und auf eine Stufe mit CTV, Online Video und Social Video stellen. Lineares TV erreiche die jüngeren Zielgruppen nicht mehr wie früher, und die genannten Video-Angebote bleiben in privaten Nutzungssituationen fragmentiert. Das soll DooH Video als neuer Baustein ändern: Zum Launch erreicht das Netzwerk wöchentlich rund 2,8 Mrd. Kontakte und eine Wochenreichweite von rund 45 Prozent in der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren. In der Kernzielgruppe der 14- bis 49-Jährigen liegt die Wochenreichweite bei 76 Prozent in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. DooH Video schafft somit Öffentlichkeit – etwas, was CTV und Social Video nicht leisten können.

DooH-Strategie: Ströer setzt alles auf AI

„Menschen sehen eine Marke – und sie wissen, dass andere sie ebenfalls sehen. Daraus entstehen Common Knowledge, soziale Bestätigung und Brand Trust. Und durch zusätzliche Kontaktpunkte in realen Alltagssituationen steigt die mentale Verfügbarkeit der Marke“, ergänzt Udo Müller.

Wachstum im Blick

Einen ersten Kunden gibt es bereits: die Unternehmensgruppe Theo Müller. Sie nutzt das neue Angebot für eine Kampagne ihres Produkts Müller Triple. Damit ist DooH Video bereits zum Launch in national sichtbaren Kampagnen präsent.

Das Portfolio für DooH Video soll mit neuen passenden Standorten weiter wachsen. Dieses werde sich laut Ströer mit der im Herbst aktualisierten MA OOH auch in den offiziellen Leistungswerten abbilden.