Self-Checkout-Kassen sind immer verbreiteter. Ihre Vorteile sind offensichtlich: Sie entlasten Mitarbeiter, beschleunigen den Kauf und machen den Wocheneinkauf autonomer sowie digitaler.
Die analoge Gegenwart schlägt aber zurück, sobald ein Produkte gescannt wird, das einen Altersnachweis verlangt. Dafür stellt der Softwareanbieter Scandit nun eine Lösung vor: Age-Verfified-Self-Checkout.
Dabei sollen Kunden, die ein altersbeschränktes Produkt kaufen wollen, per Smartphone einen QR-Code scannen. Daraufhin öffnet sich eine Seite im Browser, wo man sein Alter verifizieren soll – per Selfie. Die Vision AI schätzt anhand des Fotos das Alter der Person.
Wenn das System die Person als alt genug einschätzt, wird der Bezahlvorgang fortgesetzt. Ansonsten soll der Kunde dann ein Ausweisdokument scannen. Das Bild wird dann wiederum mit dem Selfie abgeglichen, um zu überprüfen, ob es sich um dieselbe Person handelt. Das soll Betrug vermeiden; beispielsweise wenn eine jüngere Person den Ausweis einer älteren nutzt.
Nur Endgerät verarbeitet Daten
Alle Daten werden dabei auf dem Endgerät verarbeitet. Dieses informiert das Kassensystem dann lediglich über den Ergebnis der Altersverifikation. Damit ist der Age-Verified-Self-Checkout laut Scandit DSGVO-konform. Zudem erfülle die Lösung weitere Standards – darunter sind der CCPA und die Zertifizierungen ISO/IEC 27566-1, ISO 27001 sowie die UKAS Challenge 25 Certification.
Die Lösung richtet sich an den LEH, Tankstellen und Convenience Stores. Händler brauchen dabei keine externe Hardware, da der Prozess an das Endgerät des Kunden gebunden ist.
Laut Scandit kann der Age-Verified-Self-Checkout den Bezahlvorgang beschleunigen, indem manuelle Verifizierungen weniger werden. Somit würde die Altersprüfung an der Kasse automatisiert sechsmal schneller erfolgen als analog. Damit könnten auch die Warteschlangen vor den Self-Checkout-Kassen kürzer werden.

