Der Digital Signage-Integrator M-Cube hat eine Refinanzierung in Höhe von 28 Millionen Euro mit Unicredit und Banco BPM abgeschlossen. Mit den Mitteln wird das bestehende Anleihedarlehen getilgt, während gleichzeitig separate Kreditlinien für Betriebskapital und gezielte Akquisitionen bereitgestellt werden.
M-Cube erklärte, die Transaktion werde die Finanzierungskosten senken und die Finanzstruktur der Gruppe optimieren. Zudem verschaffe sie dem Unternehmen spezielle Mittel für Akquisitionen, wodurch künftige Transaktionen vom laufenden Betriebskapital getrennt würden.
„Mit diesen neuen Ressourcen wollen wir unsere Position weiter stärken und sowohl das organische Wachstum als auch gezielte Neuakquisitionen beschleunigen“, kommentiert Gianluca Pasquali, CEO der M-Cube-Gruppe. M-Cube teilte mit, dass HLD, sein Hauptaktionär, aktiv an der Strukturierung der Transaktion beteiligt war. Pedersoli & Gattai beriet M-Cube, während Deloitte Legal mit den Kreditgebern zusammenarbeitete.
Finanzierung unterstützt paneuropäische Plattform
Die Refinanzierung folgt auf eine Phase der operativen Umstrukturierung und des Wachstums. M-Cube erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 70 Mio. Euro und verzeichnete ein hohes einstelliges Wachstum sowie – wie Gianluca Pasquali in einem im Januar veröffentlichten invidis-Interview beschrieb – ein gutes Rentabilitätsniveau.
Im Jahr 2025 reorganisierte das Unternehmen seine Tochtergesellschaften in eine einheitliche Struktur, beseitigte Doppelbesetzungen und lenkte Investitionen in kommerzielle Funktionen um. Zudem investierte es in „DXP One“, seine eigene cloudbasierte Softwareplattform, sowie in seine Integrations- und Content-Kompetenzen. In der Ankündigung zur Refinanzierung werden keine Mittel für bestimmte Software- oder Retail-Media-Projekte zugewiesen.
Auch in der DACH-Region will M-Cube kräftig weiterwachsen. Das unterstrich der Integrator kürzlich durch die Ernennung von Markus Deserno zum Director DACH.
Personalien: M-Cube ernennt Markus Deserno zum Director DACH

