Ricoh zeigt vom 9. bis 13. September beim Ars Electronica Festival 2026 in Linz das interaktive Erlebnismodell Syntact. Der Prototyp ist gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab entstanden und untersucht, wie intelligente Umgebungen künftig mit Menschen interagieren könnten.
Syntact kombiniert Ricohs eigene Sensortechnologie mit maschinellem Lernen. Physische Oberflächen und Objekte sollen sich so zu Schnittstellen entwickeln, die menschliche Interaktionen in Echtzeit erkennen, verstehen und darauf reagieren. Das System unterscheidet dabei nicht nur, welches Objekt berührt wird, sondern auch auf welche Weise und mit welcher Intensität.
Im Zentrum der Installation steht eine lebende Pflanze mit robotergesteuerten Ranken, die je nach Interaktion der Besucher unterschiedlich reagieren. Ziel ist eine Umgebung, die sich intuitiver an die Anwesenheit und das Verhalten von Menschen anpasst, statt dass sich Menschen an feste Systeme anpassen müssen.
Syntact ist als experimenteller Prototyp konzipiert und kein kommerzielles Produkt. Ricoh arbeitet seit 2022 mit dem Ars Electronica Futurelab an Projekten zur Zukunft der Arbeit zusammen.
Forschung für langfristige Entwicklung
„Mit der Weiterentwicklung von AI, Robotik und digitalen Zwillingen besteht die Chance heute nicht mehr nur darin, intelligentere Technologien zu entwickeln, sondern Erlebnisse zu schaffen, die sich natürlicher, intuitiver und bedeutungsvoller anfühlen“, sagt Yasuyuki Nomizu, Senior Corporate Officer und CTO bei Ricoh Company.
Ricoh positioniert sich seit Jahren als Digital Service Company. Im Ars Electronica Center in Linz ist die Organisation bereits mit einer permanenten Erlebniswelt vertreten, das diesjährige Festival steht unter den Leitmotiven „Future Begins“ und „Negotiating Humanity“.
