Hippotizer-Medienserver von Green Hippo haben die LED-Produktion von Wrestlemania 42 angesteuert. Schauplatz war das Allegiant Stadium in Las Vegas. Die Server verwandelten die Arena über zwei Abende in zwei unterschiedliche visuelle Welten.
Mehr als 100.000 Fans verfolgten die WWE-Veranstaltung. Am ersten Abend dominierte eine Mad-Max-inspirierte Optik. Am zweiten Abend wechselte die Produktion zu einem klareren, modernen Look.

Das Videosystem bespielte LED-Flächen im gesamten Stadion, darunter Ringpfosten und -umrandungen, Traversen, Absperrungen, Displays über dem Ring, die Einlauframpe sowie die Ribbon Boards. Die Screens zeigten im Wechsel eigens produzierte Grafiken, Wrestler-Einzüge, Sponsoreninhalte, Live-Kamerabilder und IMAG-Bilder.
Der Dienstleister Upstaging aus Chicago lieferte das System. Er arbeitete dabei mit dem WWE-Medienserver-Programmierer Chris Keene, Projektmanager Tony Thompson und dem übrigen Produktionsteam zusammen.
14 Server steuern die Show
Das Hippotizer-Netzwerk bestand aus acht Kasai-MX- und sechs Boreal+-MK2-Servern. Die Kasai-Server bespielten mehrere hochauflösende Flächen. Dazu zählten die 7.272 mal 864 Pixel großen Displays über dem Ring, LED-Flächen an den Zuschauereingängen sowie die 13.856 mal 448 Pixel großen unteren Ribbon Boards. Die Boreal-Server steuerten die Einlauframpe, Absperrungen und weitere LED-Elemente im Stadion an.
Das Produktionsteam kontrollierte alle Medienserver über eine Grand-MA3-Konsole.

„Video ist bei uns ein zentrales Element. Es kommt durchgehend zum Einsatz“, sagt Chris Keene. „Bei den Einzügen übernehmen wir die Screens meist mit vorproduzierten Grafiken. Während der Matches steuert dann der Übertragungswagen einige Screens mit Live-Kamerabildern an.“
Von Mad Max zur Batcave
Beim Einzug von Cody Rhodes verwandelte sich die LED-Umgebung in eine an Batmans Höhle erinnernde Szenerie. Der Effekt nutzte präzise getimte Clips über mehrere Screens hinweg, synchronisiert mit Audio aus dem Hippotizer-System.
Die zweitägige Produktion zeigt, wie flexibel LED-Infrastruktur in modernen Stadien einsetzbar ist. Sie wechselt zwischen Live-Video, Informationen, Werbung und großformatigem Bühnenbild. So werden die Screens im ganzen Stadion selbst Teil der Show.
