Laut einer neuen Studie der WOO, der World Out of Home Organization, erreichte der weltweite Markt für programmatische DooH-Werbung im Jahr 2025 ein Volumen von 1,339 Milliarden US-Dollar, was 7 Prozent der weltweiten DooH-Werbeausgaben entspricht.
Die erste „WOO Global P-DooH Expenditure Study“ umfasst mehr als 40 Märkte in Nord- und Südamerika, der EMEA-Region und im asiatisch-pazifischen Raum. Pricewaterhousecoopers hat die von 12 Supply-Side-Plattformen übermittelten vertraulichen Umsatzdaten auf Marktebene unabhängig zusammengestellt.
In Nord- und Südamerika wurden programmatische DooH-Ausgaben in Höhe von 667 Millionen US-Dollar verzeichnet, gefolgt von der EMEA-Region mit 521 Millionen US-Dollar und dem asiatisch-pazifischen Raum mit 151 Millionen US-Dollar.
USA führen nach Volumen
Die USA waren mit 545,5 Millionen US-Dollar der weltweit größte Einzelmarkt, wobei programmatische Ausgaben 15,9 Prozent der DooH-Ausgaben des Landes ausmachten.
Die Studie ergab jedoch, dass Marktgröße und programmatische Akzeptanz nicht unbedingt Hand in Hand gehen. Deutschland verzeichnete mit 31,8 Prozent die höchste Durchdringung unter den großen Märkten, gefolgt von Belgien mit 25,5 Prozent. Frankreich erreichte 16,7 Prozent.
Westeuropa insgesamt generierte programmatische Ausgaben in Höhe von 346,7 Millionen US-Dollar, was 21,3 Prozent seines DooH-Marktes entspricht.
Der asiatisch-pazifische Raum wies mit 1,7 Prozent die niedrigste regionale Durchdringungsrate auf. Auf Australien und Neuseeland entfielen 92,3 Millionen US-Dollar beziehungsweise 61 Prozent der programmatischen DooH-Ausgaben in der Region.
Die WOO identifizierte Ostasien als das größte unerschlossene Potenzial. Japan, Südkorea und Festlandchina verfügen zusammen über einen DooH-Werbemarkt von 7,3 Milliarden US-Dollar, doch die programmatische Durchdringungsrate liegt dort bei lediglich 0,6 Prozent.
Private Marktplätze dominieren
Transaktionen über private Marktplätze machten 1,014 Milliarden US-Dollar oder 75,7 % der weltweiten programmatischen DooH-Ausgaben aus. Dies deutet darauf hin, dass der Großteil der Aktivitäten über geschlossene Auktionen mit ausgewählten Käufern und Verkäufern stattfindet und nicht über offene Börsen.
Auf OoH-spezialisierte Demand-Side-Plattformen entfielen 65,5 % der weltweiten Ausgaben, was 877 Millionen US-Dollar entspricht.
„Diese Studie ist eine echte Premiere für unsere Branche – eine glaubwürdige, unabhängig aggregierte Basis für programmatisches DooH auf globaler Ebene“, sagte Charles Parry-Okeden, Vice President bei der WOO und globaler Leiter für Zielgruppenmessung und Daten. „Zum ersten Mal verfügt der globale P-DooH-Markt über einen Maßstab, auf dem er aufbauen kann.“
Den vollständigen Bericht (in Englisch) gibt es auf der WOO-Website.

