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Iiyama

28 Displays machen eine Schiffsbrücke

Das Marine Trainingscenter in Hamburg simuliert mit Iiyama-Displays eine Schiffsbrücke zur Ausbildung von Kapitänen. Insgesamt wurden rund 80 Displays installiert.
28 Iiyama-Displays mit 105-Zoll bilden im Hochkant-Format den Blick von einer simulierten Schiffsbrücke. (Foto: iiyama)
28 Iiyama-Displays mit 105-Zoll bilden im Hochkant-Format den Blick von einer simulierten Schiffsbrücke. (Foto: iiyama)

Iiyama hat gemeinsam mit dem zertifizierten Partner Multimedia Display und dem Hamburger Distributor API eine Großinstallation im Marine Trainingscenter Hamburg, kurz MTC, umgesetzt.

Auf der größten Schiffsbrücke des Trainingszentrums stehen 28 Iiyama-Displays mit je 105 Zoll im Portrait-Format. Das MTC bildet dort Lotsen, Kapitäne, nautische Offiziere und Ingenieure aus und simuliert dafür unter anderem reale Fahrsituationen.

Die Software kann nahezu jeden Hafen der Welt nachstellen. (Foto: iiyama)
Die Software kann nahezu jeden Hafen der Welt nachstellen. (Foto: iiyama)

Die verbauten Displays tragen die Modellbezeichnung LH10552UWS-B1AG. Sie arbeiten mit bis zu 5120 x 2160 Pixel bei 60 Hertz im 21:9-Format.

Nebeneinander montiert entsteht so ein 5K-Ultra-Wide-Bild, dessen tatsächlich dargestellte Auflösung je nach Simulation variiert.

Fünf weitere Übungsbrücken ausgerüstet

Die Software kann dabei für Übungssituationen jeden Hafen der Welt nachstellen, der für die Ausbildung relevant ist. Zudem simuliert sie verschiedene Situationen je nach Tageszeit und Wetterlage.

Neben Brücke 1 rüstete Iiyama fünf weitere Schiffsbrücken im MTC aus, jeweils mit mindestens sechs bis acht Displays der 86-Zoll-Klasse.

In fünf weitere Übungsräumen´, die Schiffsbrücken simulieren, sind 86-Zoll-Displays installiert. (Foto: iiyama)
In fünf weitere Übungsräumen, die Schiffsbrücken simulieren, sind 86-Zoll-Displays installiert. (Foto: iiyama)

Die Planung startete bereits im Winter 2024. Im Verlauf von 2025 arbeitete man diese detailliert aus und begann im Dezember 2025 mit der Installation der Displays.

Gabelstapler hievt Hardware in zweiten Stock

Die Umsetzung auf der zweiten Etage des MTC dauerte dabei rund drei Wochen. Verpackt wiegt ein 105-Zoll-Display 80 Kilogramm. Weil Treppenhaus und Aufzug für die Größe der Geräte nicht ausreichten, brachte ein großer Gabelstapler die Displays durch ein Fenster in den zweiten Stock.

Die Hardware wurde mit einem großen Gabelstapler in den zweiten Stock gehievt. (Foto: iiyama)
Die Hardware wurde mit einem großen Gabelstapler in den zweiten Stock gehievt. (Foto: iiyama)

Mit Anlieferung und Anschluss der Hardware war das Projekt aber noch nicht vollendet. Die 28 Displays auf Brücke 1 lassen sich nicht gleichzeitig einschalten, das würde Stromausfälle auslösen. Iiyama installierte deshalb eine zentrale Schaltung, die die Displays morgens einzeln mit wenigen Sekunden Abstand hochfährt.

Iiyama-Service im ständigen Austausch mit MTC

Auch anfängliche Probleme mit Schnittstellen sind mittlerweile gelöst. Die Mitarbeiter des Iiyama-Service-Centers stehen dazu im ständigen Austausch mit den MTC-Technikern.

Das MTC arbeitet aktuell mit voller Auslastung und prüft eine Erweiterung der Kapazitäten. Im Zuge der laufenden Modernisierung soll es auch weitere Installationen in Planung: Den bislang analog gesteuerte Maschinenraum-Simulator will man komplett erneuern. Künftig sollen dort Display-Touch-Lösungen die Trainings für Maschinisten unterstützen.

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