Billionaire St. Moritz hat im ehemaligen Casino St. Moritz eine neue Dinner-Show- und Clubbing-Venue eröffnet – direkt angebunden an das historische Grand Hotel des Bains Kempinski.
Herzstück der neuen Location ist ein Bühnenportal mit integrierter 35 Quadratmeter großer LED-Wand von Aoto. Sie verfügt über eine Auflösung von mehr als 4K. Die Bühnentechnik wird durch holografische Projektionseffekte ergänzt, die über gestapelte Epson-Projektoren erzeugt werden.
Bild+Ton integrierte Systeme
Systemintegrator vor Ort war Bild+Ton, der die Display- und Projektionstechnik gemeinsam mit dem Akustik- und AV-Consultingunternehmen WSDG umsetzte. Die Anlage ist auf wechselnde Show-Programme ausgelegt und lässt sich flexibel um neue Formate erweitern.
Bedient wird die gesamte Technik über ein zentrales Crestron-System und Touchpanels. Darüber laufen neben Bild und Projektion auch 34 JB-Lighting-Spotlights und die Sennheiser-Funkmikrofone.
Arion von Meiss als Architekt beteiligt
Neben WSDG und Bild+Ton waren Divercity Architects aus London und der lokale Architekt Arion von Meiss an der Umsetzung beteiligt.

Damit der Clubbetrieb den laufenden Hotelbetrieb nicht stört, setzte WSDG auf eine Room-in-Room-Konstruktion mit 25 Zentimeter dicken Isolationsschichten an Wänden und Decke sowie 22 Millimeter starken Glas-Innenscheiben vor den Bestandsfenstern. So kann die Venue nach Angaben von WSDG ganzjährig Tag und Nacht bespielt werden.
„Die neue Stahlbetonschale bot eine deutlich bessere Isolation als die ursprünglichen Mauerwerkswände“, sagt Gabriel Hauser, Senior Partner und Director of Acoustics bei WSDG.
Für die tragende Stahlkonstruktion der Isolationsschale zeichnet das Cocoon-System von Knauf verantwortlich. Betrieben wird die Venue von der St. Moritz Bäder AG.
LED und Luxus
Dass Clubs und Dinner-Show-Venues zunehmend auf große LED-Installationen statt klassischer Lichtshows setzen, zeigte zuletzt auch New York: Dort erhielt ein ikonischer Club eine kinetische 30.000-Pixel-LED-Installation.
Damit zeigt das Billionaire St. Moritz, dass das Konzept inzwischen auch das Luxussegment erreicht hat.
