Wie wird Out-of-Home künftig geplant, gebucht und bewertet? Dieser Frage widmet sich die Ausgabe 3/26 des OOH Magazins mit dem Schwerpunkt „Strategie & Planung“. Dabei richtet die Publikation den Blick auf die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz und beleuchtet technologische, strategische und kreative Entwicklungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
In der Fokus-Kategorie steht der Wandel der Mediaplanung im Zentrum. Neben der klassischen I/O-Buchung und dem zunehmend etablierten Programmatic zeichnet sich mit KI-gestützten, agentischen Systemen ein dritter Planungs- und Buchungsansatz ab. Die Ausgabe analysiert Chancen und Grenzen der verschiedenen Modelle und untersucht, welche Auswirkungen die neuen Technologien auf Marktstrukturen und Entscheidungsprozesse haben könnten.
Strategie-Themen der DACH-Region
In Deutschland liegt der Fokus auf der Messbarkeit von Werbewirkung. Neue Studien, Tools und Analyseverfahren sollen über Reichweiten- und Kontaktwerte hinaus aufzeigen, welchen tatsächlichen Beitrag Out-of-Home zum Kampagnenerfolg leistet. Gleichzeitig gewinnt die kreative Umsetzung an Bedeutung. Die Ausgabe zeigt, wie sich Motive auf ihre OoH-Eignung überprüfen lassen und welche Faktoren erfolgreiche Kampagnen auszeichnen. Praxisbeispiele wie Jägermeister Orange oder Screen2Save liefern dazu konkrete Einblicke.
Der österreichische Schwerpunkt zeigt, wie Out-of-Home zunehmend als strategischer Baustein der Markenführung eingesetzt werden kann. Exemplarisch dafür steht der großflächige OoH- und DooH-Einsatz beim Launch von Coca-Cola Zero Zucker. Darüber hinaus arbeitet die österreichische Branche an mehr Transparenz und Vergleichbarkeit. Eine standardisierte Gattungswährung und einheitliche Leistungsbewertung sollen die Grundlage für eine datenbasierte und belastbare Mediaplanung schaffen.
In der Schweiz steht eine neue Herausforderung im Mittelpunkt: der mögliche Einfluss von AI auf Mediaentscheidungen. Diskutiert wird die Frage, ob KI-Systeme Mediengattungen bevorzugen, für die besonders viele Daten verfügbar sind. Die daraus resultierenden Risiken für Briefings, Planungssysteme und die Gewichtung von OoH im Mediamix stehen im Fokus der Analyse.
Gezielte Mediaplanung
Abgerundet wird die Ausgabe durch einen Beitrag von „Mr Media“ Thomas Koch. Sein Appell: Mediaplanung sollte sich weniger an Routinen und stärker an den spezifischen Stärken der einzelnen Kanäle orientieren. Werbewirkung entstehe dort, wo Medien gezielt und differenziert eingesetzt werden.
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