„The Source“, eine neue, 372 Quadratmeter große Galerie in Washington, D.C., führt Kinder mithilfe von Projektionsmapping, RFID und interaktiven digitalen Erlebnissen in die umfangreiche Sammlung der Library of Congress ein.
Die Galerie befindet sich im Thomas-Jefferson-Gebäude der Bibliothek in Washington und bietet jungen Besuchern Zugang zu Primärquellen in Form von Filmen, Texten, Tonaufnahmen und Bildern. Die Bibliothek verfügt über mehr als 184 Millionen Bestandsobjekte.

Skolnick Architecture leitete die konzeptionelle Planung und die Ausstellungsgestaltung und beauftragte das Digital-Storytelling-Studio Potion mit der Entwicklung der interaktiven Installationen der Galerie. Hyperquake übernahm Potion im Jahr 2024, und dessen ehemaliges Team bildet nun den Kern des „Experiences Team“ von Hyperquake.
Vom Kartenkatalog zum RFID
Das Erlebnis beginnt mit einem fünfseitigen Kartenkatalog. Beim Öffnen der Schubladen werden durch Projektionsmapping Animationen ausgelöst, die Objekte aus den Beständen der Bibliothek zeigen. An einem nahegelegenen Bibliotheksschalter stellen sich sieben Mitarbeiter vor, die erklären, wie Forscher mit Primärquellen arbeiten.
Im Sammlungsraum können Besucher an Untersuchungsstationen mehr als 200 RFID-fähige Objekte scannen. Über die digitalen Schnittstellen können sie Manuskripte vergrößern, historische Bilder vergrößern, durch Audioaufnahmen navigieren und Filmausschnitte Bild für Bild betrachten.
Nachbildungen von Geräten, darunter ein Filmprojektor, ein Plattenspieler und ein Mikrofilmlesegerät, ermöglichen eine konkrete Auseinandersetzung mit früheren Medienformaten.
Intuitive Interaktionen
Am „Source Book“ erstellen Besucher digitale Collagen und fügen ihre eigenen Forschungsvorhaben zu einer sich ständig verändernden Projektionswand hinzu.
„Unser Ziel war es, Interaktionen zu gestalten, die sich magisch, intuitiv und befähigend anfühlen“, sagte Mary Franck, Creative Director of Experiences bei Hyperquake. „Indem wir greifbare Artefakte um digitale Entdeckungsebenen ergänzen, helfen wir Kindern, sich vom ersten Moment an als Forscher zu sehen.“
„The Source“ wurde im Rahmen der umfassenderen Initiative „A Library for You“ der Bibliothek entwickelt. Es ist von Dienstag bis Samstag geöffnet, wobei die Vormittage an Wochentagen während des Schuljahres für Schulklassen reserviert sind.

