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Ceconomy-Übernahme

Grünes Licht für JD.com in Sicht

Für die geplante Übernahme des Mediamarktsaturn-Mutterkonzern kommt JD.com der EU-Kommission nach Medienberichten weiter entgegen. Bis Anfang November soll die Entscheidung stehen.
JD.com plant Mehrheitsbeteiligung an Ceconomy (Foto: invidis)
JD.com plant Mehrheitsbeteiligung an Ceconomy (Foto: invidis)

Der chinesische Onlinehändler JD.com dürfte für die Übernahme von Ceconomy grünes Licht aus Brüssel bekommen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. JD.com bietet 2,5 Milliarden US-Dollar für die Muttergesellschaft von Mediamarkt und Saturn.

JD.com will die Mehrheit an Ceconomy übernehmen und über Mediamarkt und Saturn außerhalb Chinas wachsen. Rund 25 Prozent soll Convergenta behalten, die Beteiligungsgesellschaft der Mediamarkt-Gründerfamilie Kellerhals.

Prüfung wegen chinesischer Staatshilfen

Die EU-Kommission prüft den Deal nach der Verordnung über drittstaatliche Subventionen. Sie soll verhindern, dass Staatsgeld aus Nicht-EU-Ländern den Wettbewerb im Binnenmarkt verzerrt.

Dabei geht es konkret um die Frage: Hat JD.com vom chinesischen Staat günstige Finanzierungen, Steuervorteile oder Zuschüsse bekommen, die ein höheres Gebot für Ceconomy möglich gemacht haben?

Zusagen nachgebessert

Im August 2026 hatte JD.com angeboten, Ceconomy seine europäische Logistik und Technologie zu Marktpreisen nutzen zu lassen. Kleinere Wettbewerber sollten zu fairen und diskriminierungsfreien Konditionen Zugang erhalten.

Nach Rückmeldungen von Kunden und Wettbewerbern hat JD.com laut Reuters nachgelegt. Die Kommission entscheidet bis zum 4. November.

Seit dem 1. Juli führt Remko Rijnders Ceconomy als CEO, er hat Kai-Ulrich Deissner abgelöst. Zum Konzern gehört auch der Göttinger Digital Signage-Integrator Xplace.

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