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Microsoft Teams

Dten zielt auf Surface-Hub-Lücke

Microsoft hat den Surface Hub eingestellt. Dten will die Lücke mit einem Windows-Board für Teams-Räume schließen, das AI-Funktionen lokal berechnet.
DTEN adressiert mit dem D7X AI Unternehmen, die nach dem Aus des Surface Hub neue Hardware für ihre Teams-Räume suchen. (Foto: DTEN)
DTEN adressiert mit dem D7X AI Unternehmen, die nach dem Aus des Surface Hub neue Hardware für ihre Teams-Räume suchen. (Foto: DTEN)

Dten bringt das All-in-One-System D7X AI für Microsoft Teams Rooms auf den Markt. Der Videokonferenz-Spezialist aus San José in Kalifornien positioniert das Windows-Gerät als Ersatz für den Surface Hub. Microsoft baut seine Collaboration-Boards seit April 2026 nicht mehr. Updates liefert der Konzern noch bis Ende 2030.

Der D7X AI vereint Rechner, 4K-Touchdisplay, Kamera, Mikrofone und Lautsprecher. Ein Intel Core Ultra 7 betreibt Windows 11 und die Teams-Software. Ein separater Arm-Prozessor berechnet die AI-Funktionen. Sie erkennen Sprecher, verfolgen Personen im Raum, passen den Bildausschnitt an und filtern Störgeräusche.

Lokale Audio- und Videoverarbeitung

Audio und Video verarbeitet das System lokal. Laut Dten fließen die Daten auch in Teams-Werkzeuge wie Copilot und Facilitator ein. Verbaut sind eine Kamera mit 48 Megapixeln, zwei Tiefensensoren und ein Mikrofonarray mit 15 Elementen.

Dten zielt auf Unternehmen, die Windows-Teams-Räume bisher aus Komponenten mehrerer Hersteller aufbauen. Laut Hersteller müssen IT-Abteilungen so weniger Einzelgeräte planen und verwalten. Zudem nennt Dten Firmen als Zielgruppe, die aus Sicherheitsgründen bestimmte Hersteller ausschließen müssen.

Für sie sieht der Hersteller das Windows-System als Alternative zu Teams-Geräten auf Android-Basis. Für größere Räume bietet DTEN das Relay Speaker System und den Touch-Controller Mate Gen 2 als Zubehör an.