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Nacht der Löwen 2026

Großes Kino mit Weischer

Hamburg | Im Kinopolis lud Weischer zur alljährlichen Nacht der Löwen, auf der die deutschen Gewinner der Cannes Lions geehrt wurden. Gleichzeitig konnte das Unternehmen ein Jubiläum feiern: Seit 30 Jahren hält Weischer die Repräsentanz der Lions in Deutschland und der Schweiz.
Von links: Moritz Weischer, Florian Weischer, Clara Glaeser und Franziska Knoefel von Weischer bei der Nacht der Löwen (Foto: invidis)
Von links: Moritz Weischer, Florian Weischer, Clara Glaeser und Franziska Knoefel von Weischer bei der Nacht der Löwen (Foto: invidis)

Als deutscher Repräsentant der Cannes Lions versammelte Weischer am 15. Oktober rund 250 Gäste, um die deutschen Gewinner des internationalen Kreativfestivals zu ehren, und zwar im Kinopolis Hamburg. Passend zum Anlass und zur Location fand die Ehrung in einem großen Kinosaal statt. Durch den Abend führten Franziska Knoefel, Director Product Development bei Weischer, und CMO Moritz Weischer.

Hornbach räumt ab

Der große Gewinner des Abends war die Hornbach-Kampagne „Kein Projekt ohne Drama“ von Heimat\TBWA, die in Cannes zweimal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze errungen hatten.  Einen Lion in Gold – neben drei weiteren Bronze-Lions, konnte auch die Kampagne „The Period Uniform“ von Serviceplan Germany ergattern.

Cannes Lions 2026: Das sind die deutschen Gewinner

Einen besonders starken Applaus bekamen die beiden deutschen Gewinner aus der „Young Lions“-Kategorie. Sämtliche deutschen Gewinner hat invidis im Detail noch einmal aufgelistet.

1996 fing alles an

Im Zuge der Lions Night feierte Weischer zudem ein beachtliches Jubiläum: 30 Jahre Cannes-Repräsentanz. In dieser Funktion vertritt Weischer in Deutschland und der Schweiz das Kreativ-Festival. Zu den Aufgaben eines Repräsentanten zählen unter anderem die Förderung des Kreativ-Nachwuchses und die die Organisation des Bewerbungsprozesses – sowohl für Teilnehmer als auch für die Jurys. Zum fungiert Weischer als Sprachrohr des Festivals in beiden Ländern.

Rund 250 Gäste kamen auf die Nacht der Löwen 2026. (Foto: Weischer)
Rund 250 Gäste kamen auf die Nacht der Löwen 2026. (Foto: Weischer)

Mit Interviews auf der großen Leinwand wurde ein Rückblick gegeben und das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet. Zudem wurde Florian Weischer, Co-Chairman von Weischer, auf die Bühne geholt. 1996 überzeugte er Roger Hatchuel, den damaligen Leiter des Cannes Lions Festivals, Weischer mit der offiziellen Repräsentanz für Deutschland zu betrauen. Ihm wurde ehrenhalber ein goldener Cannes Lion überreicht.

Kreation und Kreativität

Kreative Insights gab es bei einem Live-On-Stage-Interview von Simon Cook, dem CEO von Lions und somit verantwortlich für die gesamte Jury-Arbeit in Cannes. Er erklärte im Gespräch mit Franziska Knoefel und Moritz Weischer die Zutaten für potenzielle Lions-Kampagnen und betonte, wie wichtig im KI-Zeitalter die menschliche Komponente bleibe – nicht im Kreativprozess, sondern im Ergebnis: „Gute Werbung muss in irgendeiner Weise mit einer menschlichen Wahrheit verbunden sein.“

Von links: Franziska Knoefel von Weischer, Simon Cook von Lions und Moritz Weischer im Gespräch (Foto: Weischer)
Von links: Franziska Knoefel von Weischer, Simon Cook von Lions und Moritz Weischer im Gespräch (Foto: Weischer)

Zudem stellte Simon Cook heraus, dass man für gute Kampagnen oft auch neue Wege gehen müsse: „Kreativität kann von überall kommen.“ Das zeigte auch der einzige deutsche Lions-Gewinner im Bereich Outdoor: Jung von Matt konzipierte für McDonald’s eine Marketing-Guerilla-Kampagne, in der McDonald’s-Botschaften zum Lieferservice auf Blitzer-Fotos untergebracht wurden.

DooH spielt zentrale Rolle

Was bedeutet das nun für „klassische“ DooH-Kampagnen? Sie sind und bleiben eine wichtige Komponente – sowohl im Media- als auch im Kreativ-Mix.

Wie Moritz Weischer und Tobias Hefele, CEO von Weischer OOH, in einem Gastbeitrag für invidis erklärten, muss DooH nicht ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Kampagne sein, er ist aber immer öfter ein entscheidender.

Weischer: Was uns die Cannes Lions 2026 über (D)ooH lehren