Mit Appspace Context will Appspace Intranet, Besuchermanagement, Raumbuchung, interne Kommunikation und Digital Signage in einem Framework verbinden.
Der Workplace-Experience-Spezialist präsentierte die Plattformvision auf seiner Hauskonferenz WOW. Für die Signage-Branche sticht Situational Signage heraus.
Displays mit Blick aufs Umfeld
Die meisten Displays in Büros spielen Inhalte bislang nach Standort, Displaygruppe und Zeitplan aus. Situational Signage berücksichtigt zusätzlich, was in ihrer Umgebung geschieht. Auslastung, Besucheraufkommen und Raumbuchungen steuern dann, welche Inhalte laufen. Ein Lobby-Display könnte etwa automatisch Besucherinformationen zeigen, sobald Gäste eintreffen.
Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch auf invidis.com. Dort ist eine ausführlichere Version sowie ein Kommentar von Florian Rotberg zum Thema zu lesen.
Laut Appspace liegt der nötige Kontext in den meisten Unternehmen bereits vor, allerdings verteilt auf getrennte Systeme. Appspace Context soll diese Daten zusammenführen. In Büros werden Belegung und Reservierungen ohnehin digital erfasst. Kontextbezogene Inhalte lassen sich dort deutlich leichter umsetzen als in öffentlichen Umgebungen.
Organic UI passt sich an
Zusätzlich zeigte Appspace mit Organic UI ein adaptives Interface. Es blendet je nach Rolle, Standort und Bedarf des Nutzers die wichtigsten Informationen und Tools ein. Weniger Relevantes rückt in den Hintergrund.
Ob Appspace seine Vision in der Breite umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die Ankündigung zeigt aber einen Trend: Je leichter AI Inhalte erzeugt, desto wichtiger wird der Kontext.

