TV-Wartezimmer zeigt die Kampagne „Ich lese vor – du auch?“ auf seinen Screens in deutschen Arztpraxen. Hinter dem Aufruf stehen die Stiftung Lesen und Thalia, eine im deutschsprachigen Raum aktive Buchhandelskette.
Prominente wie Peter Maffay, Judith Rakers und Bernhard Hoëcker werben darin in mehreren Sprachen fürs Vorlesen.
Auch Ströer-Flächen in Kampagnen-Kommunikation
Die Motive liefen zuvor bereits auf digitalen Ströer-Flächen in Innenstädten und Bahnhöfen von sieben Großstädten. Die Botschaften verweisen dabei ebenfalls auf den bundesweiten Vorlesetag am 20. November.
Laut Stiftung Lesen war die Out-of-Home-Verlängerung zentral, um Menschen abseits ihrer Online-Algorithmen mit dem Thema Vorlesen in Kontakt zu bringen.
Auch für die Screens in den Arztpraxen hat die Stiftung eine Begründung: Hier sieht sie einen Zusammenhang von Lesen und Gesundheit. Wer schlecht liest, versteht demnach auch medizinische Hinweise schlechter. Nach Angaben der Stiftung fehlt einem Drittel der 15-Jährigen und jedem fünften Erwachsenen ausreichende Lesekompetenz.

