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Ströer wechselt Motor

- Jetzt ist es soweit – die Tinte unter dem LOI ist noch nicht ganz trocken, doch die Ambitionen sind groß. Der kanadische Ad-Tech Spezialist konnte Ströer von der eigenen ganzheitlichen Ad-Tech Plattform überzeugen. Ströer ersetzt die betagten eigenen Systeme – Content Management System, Buchungs- und Ressourcenmanagement (ERP) – durch eine einheitliche Ayuda-Plattform. Damit verabschiedet sich der Kölner Konzern von selbstprogrammierten Lösungen die in der Basis teilweise auf die Gründung von Infoscreen vor 20 Jahren zurückreichen. von Florian Rotberg

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Ayuda beherrscht nicht nur die Verwaltung und Steuerung von digitaler (Außen)-Werbung sondern hat seine Wurzeln in der Verwaltung statischer Plakate. Zusätzlich erhält Ströer Zugriff auch auf weitere Programmatic Buying Funktionen, die Ayuda in den letzten Monaten der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Erste Netzwerke von Ströer werden bereits auf Ayuda umgerüstet. Sicherlich muss sich die Lösung dort erst im Alltag beweisen, bevor aus dem LOI eine endgültige Vereinbarung wird. Aber der jahrelange Auswahlprozess – der schon intensiv von Stefan Kuhlow und Kai Thäsler initiiert wurde – scheint vorläufig einen Sieger gefunden zu haben.

Für Ayuda ist der Vertrag mit Ströer ein Durchbruch in Europa – erstmals können die Orangen aus Montreal sich im großen Stil in der Praxis beweisen. Dazu wurde auch bereits eine deutsche Tochtergesellschaft gegründet, die zurzeit aufgebaut wird.

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