Dynamische Werbung auf Schritt und Tritt

- aus Oberursel setzt auf ein ungewöhnliches Werbekonzept: eine fahrende Plakatsäule, die sich auf einem Areal frei bewegt und dadurch die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zieht. Die als „CityLight-Moover“ bezeichnete Werbeform verfügt in der Grundkonfiguration über zwei hinterleuchtete Plakatflächen. von Oliver Schwede

Der Moover bewegt sich nicht ziellos durch die Gegend, sondern wird durch einen so genannten Piloten gesteuert. Vergleichbar mit einem Modellauto wird die Werbesäule per Funkfernbedienung dirigiert.

Den Kunden stehen mehrere Optionen zur Verfügung, um den Moover auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Dazu gehören Lautsprecher, um mit Audio zu arbeiten, eine Fernsprecheinrichtung, mit deren Hilfe der Pilot mit den Passanten in Dialog treten kann, oder Bluetooth, um im Push-Verfahren Inhalte in einem Umkreis von 100 m zu verbreiten. Mit dem Duftsprayer-Modul lassen sich sogar Düfte unter das Volk bringen.

Neu ist die Integration eines 22-Zoll-Displays, um Werbekampagnen dynamisch zu präsentieren. Dazu gibt es passende Infoboxen, die herkömmliche Info-Flyer aufnehmen, die dann mit dem Moover verteilt werden.

Ein originelle Idee, die aber offenbar nicht bei allen Kommunen auf Gegenliebe trifft. So kann man der Homepage von xSelect entnehmen, dass der Moover eine Genehmigung für den Betrieb auf öffentlichem Grund benötigt. In München scheint dies problematisch zu sein. (eca)

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