E-Paper-Lösungen für den PoS

Der Karlsruher Distributor Autronic Melchers will mit variablen E-Paper-Lösungen neue Dynamik an den Verkaufsort bringen. Die flachen, flexiblen Displays nutzen die die Anziehungskraft animierter und bewegter Bilder und sollen so die Aufmerksamkeit des Kunden auf sich ziehen.

- von Ralf Sablowski

Autronic-Melchers bietet neue aMotion-Displays für den PoS an.

Seit eine Vielzahl statischer Eyecatcher gleichzeitig um Wahrnehmung kämpft ist es zu schwieriger geworden, den Kunden am PoS/PoP (Point of Sales, Point of Purchase) erfolgreich anzusprechen. Ein animiertes Farbdisplay kann da den wesentlichen Unterschied ausmachen. Die Flexibilität der E-Paper-Technologie erlaubt es, unterschiedliche Größen (bis zu 530 x 378 Millimeter) und Formen herzustellen.

Die E-Paper-Technologie basiert auf dem Prinzip der „elektronischen Tinte“, die sich aus Millionen von Mikrokapseln zusammensetzt. Diese sind mit unterschiedlich geladenen schwarzen und weißen Pigmenten in einer durchsichtigen Trägerflüssigkeit gefüllt. Je nach Ladung der angeschlossenen Elektroden werden weiße oder schwarze Pigmente sichtbar.

Ein aMotion-Display enthält drei Hauptkomponenten. Das eigentliche Display besteht aus der Rückplatte für das elektronische Gerüst (backplane), dem damit verbundenen E-Paper und der transparenten Oberfläche. Zweites Bestandteil ist der Controller mit Batterie, das dritte die Verbindungs-Schnittstelle (Connector). Diese Grundkonstellation kann in verschiedenen Varianten realisiert werden, je nachdem welche optische Lösung angestrebt wird: animiert, flashing oder hybrid. Zudem gibt es eine Form etwa für Broschüren-Einband bzw. Buchdeckel.

Das animierte aMotion-Display wird mit vorprogrammierten Bildern und Animationen bestückt. Die Texte und Bilder sind voll animierbar, wobei bis zu 15 unterschiedliche Kanäle zur Verfügung stehen.

Bei der Flash-Variante können bis zu sieben Displays mit einem Controller betrieben werden. Diese Displays können in verschiedenen Rhythmen aufleuchten, weitere Animationseffekte sind nicht möglich. Das Display wird ergänzt durch einen Rahmen mit austauschbarer Oberfläche, die mit einem Tintenstrahldrucker individuell bedruckt werden kann.

Die Hybrid-Version vereint die Vorzüge eines Print-Standdisplays mit der Attraktivität der Animation des E-Paper-Displays. Die Integration in einen frei wählbaren Rahmen hebt die relative Größenbegrenztheit der Displays weit gehend auf.

(rs)

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