DooH

Schweizer Großverlag plant Mehrheitsbeteiligung an Neo Advertising

- Die Genfer Neo Advertising – europäischer Pionier in DooH – schlüpft mehrheitlich unter das Dach der Schweizer Tamedia. Die Mediengruppe wird die Mehrheit der Aktien an Neo Advertising übernehmen, die Gründungsaktionäre, u.a CEO Christian Vaglio-Giors und Alexandre de Senger, bleiben aber weiterhin an Neo Advertising beteiligt. von Peter Beck

Tamedia plant Mehrheitsbeteiligung an Neo Advertising

Tamedia plant Mehrheitsbeteiligung an Neo Advertising

Nach langer Suche findet der europäische DooH-Pionier Neo Advertising mit der Tagesanzeiger Mutter Tamedia einen neuen Mehrheitsaktionär. Die Übernahme steht noch unter der Zustimmung der Schweizer Kartellbehörde. Tamedia möchte das Angebot für ihre Werbekunden um statische und digitale Außenwerbung erweitern.

Mit über 50 Medienprodukten und Plattformen verfügt Tamedia über das stärkste Digital- und Printportfolio der Schweiz und eine ausgewiesene Kompetenz und Innovationskraft im Bereich digitaler Werbung. Nun möchte die Schweizer Mediengruppe ihr Vermarktungsangebot um Außenwerbung erweitern. Durch die Kombination von Print- und Online-Werbung mit Plakat- und digitaler Außenwerbung sollen Werbekunden von neuen Angeboten profitieren und medien- und plattformübergreifende Kampagnen einfacher buchen können.

Neo Advertising ist eines der führenden Schweizer Unternehmen in der Branche Out-of-Home-Werbung. Das 2003 gegründete Unternehmen betreibt und vermarktet rund 12.000 digitale und analoge Außenwerbeflächen in der Deutschschweiz sowie der Romandie. Gemeinsam mit Neo Advertising will Tamedia den Schweizer Außenwerbemarkt weiterentwickeln. Das Unternehmen, das 45 Mitarbeiter beschäftigt, soll gemeinsam mit dem bestehenden Team weitergeführt werden. Tamedia wird die Mehrheit der Aktien an Neo Advertising übernehmen, die Gründungsaktionäre, bestehend aus CEO Christian Vaglio-Giors, Mitgründer Alexandre de Senger sowie den beiden Genfer Unternehmern Nicolas Giorgini und Philippe Moser, bleiben aber weiterhin beteiligt. Die Beteiligung steht unter Vorbehalt der Zustimmung durch die Eidgenössische Wettbewerbskommission.

Die deutsche Neo Advertising in Hamburg von Sven Jacobi hat heute nur noch lose Beziehungen zur ehemaligen Mutter und ist nach invidis Informationen nicht Teil der Transaktion.

invidis Kommentar zur Übernahme von Florian Rotberg

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.