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Smart City

Tokio installiert smarte Straßenlaternen von NEC

Tokio testet in Zusammenarbeit mit der Sumitomo Corporation und NEC ein IoT-Netzwerk aus intelligenten Straßenmasten mit 5G-Antennen. Bis Ende Juni 2020 soll die smarte Straßenbeleuchtung im Rahmen der „Data Highway Basic Strategy“ in der Region Nishi-shinjuku installiert werden. Die Masten dienen als Kommunikationsbasisstationen und verfügen neben 5G über schnelles Wi-Fi, LED-Straßenbeleuchtung, LED-Digital Signage, Intercoms sowie umfassende IoT-Sensorik und Kameras. (mit Video)
Smarte Straßenbeleuchtung für Tokio – Die intelligenten Masten von NEC sollen den 5G-Standart in Japans Hauptstadt verbreiten (Foto: NEC)
Smarte Straßenbeleuchtung für Tokio – Die intelligenten Masten von NEC sollen den 5G-Standart in Japans Hauptstadt verbreiten (Foto: NEC)

Die Sumitomo Corporation hat mit der Stadtregierung von Tokio eine Vereinbarung über die versuchsweise Installation und Verifizierung von intelligenten Masten geschlossen, die von der Japanischen Regierung durchgeführt wird. Die Technik für das Projekt liefert die NEC Corporation. Bis Ende Juni 2020 sollen die intelligenten Masten in der Region Nishi-shinjuku, einer Test-Zone für Stadtverbesserungen in Tokio, installiert werden. Gesteuert werden die Masten als Teil eines IoT-Netzwerkes über eine Cloud.

Das Projekt ist Teil der „Tokyo Data Highway Basic Strategy“ welche den Bau eines mobilen Ultra-Hochgeschwindigkeits-Internetnetzes in Tokio vorsieht. Die intelligente NEC-Masten sind multifunktional und werden in zwei Versionen aufgestellt. Erstere verfügt über ein 5G-Kommunikationsbasisstation, einen Wi-Fi-Hotspot, stromsparende LED-Straßenbeleuchtung und LED-Digital Signage.

Zudem ist umfassende IoT-Sensorik wie Kameras zur Analyse des Verkehrsflusses in Fußgängerzonen sowie ein Intercom mit Mikrophon und Lautsprecher beispielsweise für Notrufe oder wichtige Durchsagen in Krisensituationen bzw. Katastrophenfällen im Masten verbaut. Das zweite Modell unterstützt 5G-Gemeinschaftsantennensysteme zur gemeinsamen Nutzung durch mehrere Telekommunikationsanbieter, verzichtet dafür aber auf die Sensorik, Wi-Fi und Signage am Masten.

Das Ziel des Projektes ist, Kenntnisse zum 5G-Antennensystem bis März 2021 zu sammeln, um dann die Technologie in vollem Umfang auf die gesamte Metropole auszudehnen.

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