DooH

Weischer.JvB startet Green-DooH

Mit „Weischer.Green“ setzt Weischer.JvB als erste Agentur künftig klimaneutrale Out-of-Home Kampagnen um. Dazu wird der CO2-Ausstoß einer Kampagne ermittelt und mit der Buchung von umweltfreundlichen Werbeträgern sowie einer Investition in Klimaprojekte kompensiert.
Nachhaltiger Werben mit Weischer (Foto: Screenshot)
Nachhaltiger Werben mit Weischer (Foto: Screenshot)

Weischer.JvB, die Spezialisten für die mobile Customer Journey, bietet ihren Kunden künftig die Umsetzung klimaneutraler Out-of-Home-Kampagnen an. Dazu wird das neue Produkt „Weischer.Green“ am Markt eingeführt, über das Werbungtreibende ab sofort nachhaltige Außenwerbekampagnen durchführen können. „Nachhaltigkeit spielt für immer mehr Unternehmen eine entscheidende Rolle, doch bisher wurde eine umweltfreundliche Media-Aussteuerung weitestgehend außer Acht gelassen. Dies wollen wir mit Weischer.Green verändern und bieten unseren Kunden an, ihre OOH-Kampagne so nachhaltig wie möglich zu gestalten“, so Udo Schendel, Geschäftsführer von Weischer.JvB. „Wir ergreifen jetzt für Out-of-Home die Initiative und übernehmen damit Verantwortung für den öffentlichen Raum.“

Udo Schendel, Geschäftsführer von Weischer.JvB (Foto: Weischer)
Udo Schendel, Geschäftsführer von Weischer.JvB (Foto: Weischer)

Als Basis hierfür hat Weischer.JvB einen nachhaltigen KPI geschaffen: den Tausender-Kontakt-Emissionswert (TKE), der den CO2-Austoß einer Kampagne ins Verhältnis zur erlangten Reichweite setzt. Um diesen Wert pro Kampagne so gering wie möglich zu halten, sind drei Schritte notwendig:

Zu Beginn wird der CO2-Fußabdruck einer geplanten Kampagne ermittelt. Dazu werden die voraussichtlich aufkommenden CO2-Emissionen analysiert, die durch die Plakatanlieferung (inklusive Logistik) und die Produktion entstehen werden. Dies bildet die Basis für die Anpassung der Planung.

Nach dieser Hochrechnung wird die Kampagne nachhaltig ausgesteuert, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Dazu zählen die Auswahl umweltfreundlicher Werbeträger, die Produktion mit biologisch abbaubaren Farben und zertifiziertem Papier aus nachhaltiger Waldwirtschaft sowie die Auswahl von Werbeträgern, die bei der Belieferung den vergleichsweise geringsten CO2-Ausstoß haben.

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Schritt drei zielt darauf ab, den nicht reduzierbaren CO2-Abdruck durch eine Investition in Umweltprojekte zu kompensieren. Das Geld wird an verschiedene Non-Profit-Organisationen gespendet, die mit gezielten Maßnahmen Klimaschutzprojekte fördern und Treibhausgasemissionen ausgleichen. „Mit Weischer.Green zeigen wir, dass OOH-Kampagnen und Umweltschutz ineinandergreifen und Werbungtreibende den Purpose-Gedanken in der Außenwerbung umsetzen können“, sagt Udo Schendel. „Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch ökonomisch sinnvoll. Denn nachhaltige Konzepte begeistern zunehmend die Konsumenten.“

Die Unternehmensgruppe Weischer, zu der Weischer.JvB gehört, hat sich schon lange dem Nachhaltigkeitsgedanken verschrieben. Weischer ist UN Supporting Partner und hat u.a. die globale Kampagne kreiert, mit der die Vereinten Nationen zur Erreichung ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele aufrufen.

Auch in der Schweiz werden bereits klimaneutrale Kampagnen angeboten. Erster Anbieter war die zu TA Media gehörende Goldbach-Beteiligung Neoadvertising. Weitere Out of Home Anbieter haben ähnliche Konzept für den Schweizer Markt entwickelt. Mit Weischer.JvB setzt aber zum ersten Mal eine Agentur im großen deutschen Markt auf Green Signage.