Hallo Alexa

Amazon bringt Alexa in den Retail

Voice Assistants sind die perfekte Ergänzung zu Digital Signage am PoS und PoI. Doch erste Versuche, Alexa, Google, Siri & Co. im öffentlichen Raum zu integrieren, sind gescheitert. Weniger an der Technik oder der Akzeptanz, sondern an mangelnder Sichtbarkeit. Amazon setzt nun auf Alexa-Stelen in den eigenen Supermärkten.
Amazon bringt Alexa in den Laden (Foto: Amazon)
Amazon bringt Alexa in den Laden (Foto: Amazon)

„Ask Alexa“ leuchtet in großen Buchstaben an den neuen Voice Assistant-Stelen in Amazon- und Wholefood-Supermärkten in Nordamerika. Im Gegensatz zu ersten Pilotinstallationen verzichtet Amazon auf Fußbodengrafiken und Wimpel am Regal – Alexa Touchpoints sind nun am Regalende prominent sichtbar. Der eCommerce-Riese setzt auf Amazon Echo Show Consumer Devices – also reguläre Verbraucherprodukte integriert in eine Stele für verbesserte Fernwirkung.

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Bemerkenswert ist auch, dass Amazon prominent Beispielfragen für die Benutzung von Alexa an der Stele anbringt. Ein Zeichen, dass selbst in Nordamerika noch nicht alle Verbraucher mit der Nutzung und der Syntax von Sprachassistenten vertraut sind.

Auch der Datenschutzhinweis ist für amerikanische Verhältnisse gut sichtbar angebracht. Denn in Kalifornien und Illinois (Chicago) sind Datenschutzregelungen in Kraft, die sich eng am europäischen GDPR orientieren.

invidis Kommentar

Sprach-Assistenten sind eine prima Ergänzung zu Digital Signage – nicht nur aus Gründen der Barrierefreiheit. Aber idealerweise integriert in existierende (Digital Signage) Infrastruktur. Einige Displayhersteller haben in der Vergangenheit schon Lösungen mit integrierten Sprachassistenten auf Messen präsentiert (unter anderem Vestel mit Sodaclick). Aber so richtig angekommen scheint das Thema noch nicht zu sein.