DooH

Wall unterstützt Kampagne gegen Verfolgung

Die Arolsen Archives machen in einer OoH- und DooH-Kampagne auf Opfer von Verfolgung und Diskriminierung aufmerksam. Die Motive werden deutschlandweit auf Wall-Screens und -Plakaten gezeigt.
Patrick Möller, Geschäftsführer Wall (links), und Steffen Baumheier, stellv. Direktor Arolsen Archives, stellen die Kampagne everynamecounts vor. (Foto: Laessig)
Patrick Möller, Geschäftsführer Wall (links), und Steffen Baumheier, stellv. Direktor Arolsen Archives, stellen die Kampagne everynamecounts vor. (Foto: Laessig)

Wall unterstützt die Arolsen Archives, das weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Für das digitale Denkmalprojekt everynamecounts stellt der Außenwerber analoge und digitale Werbeflächen in Deutschland zur Verfügung. Einer der digitalen DooH-Screens befindet sich direkt am Bundestag in Berlin.

Der Claim der Kampagne lautet „Die Gründe für Verfolgung sind nicht Geschichte“. Die Motive zeigen junge Menschen, die bis heute aufgrund ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit oder sexuellen Identität und Orientierung in Teilen der Welt verfolgt werden und von Diskriminierung betroffen sind. Mit der Kampagne wollen die Arolsen Archives eine breite Öffentlichkeit erreichen und diese sensibilisieren, unterschiedliche Erscheinungsformen von Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus zu erkennen und sich dagegen auszusprechen. Somit soll auch daran erinnert werden, dass die systematischen Verfolgungen zur Zeit des Nationalsozialismus kein zweites Mal passieren dürfen.

„Unser Dank gilt den vielen Freiwilligen, die uns helfen ein digitales Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus zu bauen, denn hinter jedem Namen steht ein Leben, eine Identität, die nicht in Vergessenheit geraten soll“, sagt Floriane Azoulay, Direktorin der Arolsen Archives.

Patrick Möller, Geschäftsführer von Wall, kommentiert: „Wir sind den Arolsen Archives dankbar, dass sie den Aufruf zur Beteiligung an everynamecounts mit einer Plakatkampagne im öffentlichen Raum begleiten möchten. Als Unternehmen, dem die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wichtig ist, haben wir sofort unsere Unterstützung zugesagt und stellen über das gesamte Kalenderjahr 2022 deutschlandweit Plakatflächen hierfür zur Verfügung. Ein digitales Projekt wie everynamecounts kann einer neuen Generation die Geschichte und die Verantwortung für die Zukunft, die daraus erwächst, näherbringen.“