Smart City

Datenplattform und Messgerät für Luftqualität

Mit der cloudbasierten Datenplattform My Atmosphere und dem Messgerät AQ Guard Smart von Palas lässt sich die Luftqualität effektiv messen und auswerten. Unter anderem ist es möglich, anwendungsspezifische Dashboards zu erstellen.
Das Messgerät AQ Guard Smart im Einsatz auf La Palma (Foto: Palas GmbH)
Das Messgerät AQ Guard Smart im Einsatz auf La Palma (Foto: Palas GmbH)

Das Karlsruher Unternehmen Palas bietet neu die cloudbasierte Datenplattform My Atmosphere an. Dabei handelt es sich um ein smartes Managementsystem für Luftqualitätsdaten. In Kombination mit dem neuen Messgerät AQ Guard Smart soll My Atmosphere die einfache Erfassung, Analyse und Meldung ermöglichen.

Das System lässt sich vielfältig einsetzen: von Messungen im innerstädtischen Bereich zur Überwachung der Luftbelastung an Verkehrsknotenpunkten und Baustellen bis hin zu Beobachtungen der Luftqualität von Industriearealen, Deponien oder im Tagebau. Die Datenplattform visualisiert die Messergebnisse intuitiv und in Echtzeit.

„Unsere Geräte verfügen über die nötige Präzision, um unseren Kunden zuverlässige Daten als Grundlage für Entscheidungen zu liefern“, erklärt Maximilian Weiß, CEO von Palas GmbH. „Mit My Atmosphere verfügen wir über ein umfassendes Umweltmesssystem, um Daten noch besser auszuwerten und geeignete Maßnahmen zum Schutz von Menschen und Umwelt abzuleiten.“

Messung und Visualisierung von Luftqualitätsdaten auf La Palma (Foto: Palas GmbH)
Messung und Visualisierung von Luftqualitätsdaten auf La Palma (Foto: Palas GmbH)

Weitere Messsensorik lässt sich an die Datenplattform anbinden, sodass beispielsweise auch Wetterdaten in My Atmosphere miteinfließen können. Bei Überschreitung von Grenzwerten können E-Mail-Alarme ausgelöst werden. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform es, anwendungsspezifische Dashboards zu erstellen. Auch eine API-Schnittstelle ist möglich, so dass die Einbindung der Datenplattform in bestehende Prozesse möglich ist.

Das System kam unter anderem beim Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma zum Einsatz, zum Schutz der Bevölkerung vor den unsichtbaren giftigen Stoffen in der Luft. Somit hatten die Behörden einen Überblick zur Luftqualität und konnten gezielt Maßnahmen wie zum Beispiel Ausgangssperren ableiten.