DooH

Broadsign erweitert IT-Security-Zertifizierung

Immer mehr Digital Signage-CMS-Anbieter lassen ihr Information Security Management System (ISMS) zertifizieren. Bekannt als ISO 27001 oder dem vergleichbaren SOC 2 können DS-Plattformanbieter ihren Kunden nachweisen, dass Daten (insbesondere auch Third-Party-Daten) sicher sind. Nun hat Broadsign eine weitere, strengere Zertifizierung erhalten.
Broadsign erhält Zertifizierung (Foto: Broadsign)
Broadsign erhält Zertifizierung (Foto: Broadsign)

Ob Intuiface (invidis-Bericht), Signage Live oder Grassfish (invidis-Bericht) – immer mehr CMS-Anbieter lassen ihre Organisation und die Art und Weise, wie Daten bearbeitet, gespeichert und gesichert sind, zertifizieren. Unabhängige Experten erwarten, dass eine ISO 27001 oder ähnliche Zertifizierungen bald zum Standard für Ausschreibungen werden. Der Abschluss von Zertifizierungen kann Nutzern, Kunden und Investoren die Gewissheit geben, dass ihre Systeme gut verwaltet werden und ihre Daten sicher sind nach bewährten Prozessen und Branchenstandards.

So ist es wenig überraschend, dass auch der weltweite DooH-Plattformanbieter Broadsign (Blog Report) sich dem Thema annahm und das Information Security Management zertifizieren lassen. Erstmals 2017 erhielt der Softwareanbieter aus Montreal die SOC-Zertifizierung. Nun wurde Broadsign die erweiterte SOC-2-Zertifizierung verliehen.

Grassfish: „Zertifizierung dauert viel länger als erwartet“

Im Unterschied zur ISO 27001, die in Europa und Asien die vorherrschende Norm ist, wurde Broadsign nun erfolgreich nach der nordamerikanischen SOC 2 (Service Organization Control 2 – ausgesprochen „Sock Two“) zertifiziert. Auch wenn beide Zertifizierungen sich in Umfang und Art unterscheiden, gewährleisten sie Kunden der Plattformen einen sicheres Datenmanagement.

Daten sind vor allem im Bereich Digital Signage von Bedeutung, wo sie zu einem integralen Bestandteil dynamischer DooH-Kampagnen geworden sind und eine Voraussetzung für den programmatischen Verkauf darstellen. Doch mit dem wachsenden Wert der Unternehmensdaten sind auch die Sicherheitsrisiken gestiegen. Angriffe auf Cloud-Ressourcen sind auf dem Vormarsch und Nutzern von cloudbasierten Dienstanbietern, wie DooH-Netzwerkanbietern und Programmatic-Marketplace-Betreibern, muss gewährleistet sein, dass alle Daten (Unternehmensdaten, Finanzdaten, Personaldaten und Third-Party-Daten) nach weltweiten Sicherheitsstandards bearbeitet und gespeichert werden.

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