Projektion

Ikea setzt Möbel in Motion

Ikea traut sich in einer Londoner Filiale an Projection Mapping – keine Revolution, aber dennoch kein alltäglicher Anblick im Retail. In einem Möbel-Schauraum des Ikea Wembley findet sich eine feste Installation von Motion Mapping.
Projection Mapping im Möbelhaus: die Ikea-Filiale in Wembley. (Foto: BrightSign)
Projection Mapping im Möbelhaus: die Ikea-Filiale in Wembley. (Foto: BrightSign)

Ikea-Kunden erfreuen sich normalerweise an dem Vertrauten: Möbel-Schauräume, Kinderparadies und schwedische Fleischbällchen. Ikea weiß, was funktioniert, um die Verweildauer der Kunden zu erhöhen. Doch der Möbelgigant gilt auch als Treiber von Retail-Innovationen: Digitale Touchpoints finden sich in vielen Filialen schon an allen Ecken, um die Shopper mit Inspiration und Information zu versorgen. In einer Londoner Filiale setzt eine permanente Projection-Mapping-Installation die Möbel spielerisch in Szene.

Ob man Projektion für digitale Kunstinstallationen an Gebäudefassaden verwendet, oder in der Heimwerkerabteilung der Ikea Flagship-Filiale Wembley, der Effekt ist derselbe: Inhalt und Oberfläche verschmelzen, sodass jede Installation einzigartig wird. Für den Wembley-Ikea kreierte das Unternehmen Motion Mapping animierte Inhalte für Bilderrahmen, Fenster, Küchenschränke und Schreibtisch. Die Bilder verändern sich, während ein kleiner Ikea-Mitarbeiter über die Möbel springt, der Wissenswertes über die Produkte vermittelt und die Kunden auffordert, sie näher zu erkunden.

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Die Projektionen entwickelte das Unternehmen Motion Mapping, das mit Optoma-Projektoren und Brightsign-Mediaplayern arbeitete. „Das Ziel war es, die Menschen in den neuen Raum zu locken und die Zeit, die sie mit dem Kennenlernen und Genießen der Produkte verbringen, zu verlängern“, erklärt Stuart Harris, Gründer und Creative Director von Motion Mapping. Das Ikea-Team war auf eine Demo eines interaktiven Tisches gestoßen, die Motion Mapping auf Social Media geteilt hatte und bat den Projektions-Spezialisten, etwas Ähnliches zu machen: „Sie wollten digitale Elemente mit physischen Produkten auf eine coole und aufregende Art und Weise kombinieren, und wir hatten viele Ideen, wie man das machen könnte“, sagt Stuart Harris.

Das Projekt trägt Früchte: Ikea berichtet von großem Interesse für die Installation seitens der Kunden. Und sie bleiben länger in der Heimwerkerabteilung.

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