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Retail

Alles Gute kommt von oben

Riyadh | Von der Decke abgependelte Digital Signage Screens sind recht selten im Retail. Mit der Ausnahme von Wayguiding Displays werden Instore-Screens fast immer in Möbel und Wände integriert oder aufgeständert. Zunehmend suchen Architekten, Integratoren und Retailer nach auffälligen Alternativen – Deckenabhängung liegt dabei im Trend.
Westerly Digital Signage im Kingdom Center in Riyadh (Foto: invidis)
Westerly-Digital Signage im Kingdom Center in Riyadh (Foto: invidis)

Digital Signage- und DooH-Screens sollen auffallen – die Daseinsberechtigung für Displays. Seit Jahren wächst ihre Durchschnittsgröße. Lag der Standard vor fünf Jahren noch zwischen 40 und 49 Zoll, messen Digital Signage-Screens heute in der Regel zwischen 50 und 60 Zoll, oft auch noch erheblich größer. Doch Größe ist nicht alles: Die Sichtbarkeit macht den Unterschied.

Kreativität ist gefragt, um auch mit kleineren Screens die gewünscht Aufmerksamkeit zu erzielen. Beispiele dafür fanden wir in der saudischen Hauptstadt Riyadh. Die Optikerkette Magrabi setzt schon seit Jahren in Stores in der UAE und anderen Golfstaaten auf von der Decke abgehangene Displays. Die recht kleinen – nach aktuellen Maßstäben wohl zu kleinen Displays – wurden in L-förmige Deckenelemente integriert und sollen eine Fernwirkung erzielen. Der Vorteil: Die Displays verstellen nicht den Weg auf die Waren. Nachteil: Sie sind für Kunden im Store nur wenig sichtbar.

Dagegen setzt das Warenhaus Westerly auf eine ganze Reihe von abgehängten Digital Signage-Displays in der Sichtachse des Eingangsbereichs. Die im Vergleich zu Magrabi größeren und doppelseitigen Displays schaffen durch ihre Anordnung eine kreative digitale Leinwand, ohne dabei die Inszenierung auf der Fläche zu behindern. Von der Decke in die Wand wanderten in der Brillenabteilung von Westerly die Digital Signage-Flächen. Vollflächige LED bringen, als Hintergrund der ausgestellten Ware, Dynamik in die Auslagen.

Digital Signage einmal erfrischend anders.