Anzeige
Samsung IWC

The Wall strahlt hell

Überzeugende Bildwiedergabe auch bei schlechten Lichtverhältnissen: Mit der neuen IWC-Serie ergänzt Samsung sein The-Wall-Portfolio um ein Modell mit bis zu 1.800 Nits.
Die IWC-Reihe von Samsung The Wall zeichnet sich vor allem durch eine hohe Helligkeit aus. (Foto: Samsung)
Die IWC-Reihe von Samsung The Wall zeichnet sich vor allem durch eine hohe Helligkeit aus. (Foto: Samsung)

Samsung hat sein MicroLED-Flaggschiff-Produkt The Wall um die IWC-Serie erweitert. Diese bietet im Vergleich zu den anderen The-Wall-Modellen eine höhere Helligkeit – von bis zu 1.800 Nits. Somit soll auch in helleren Umgebungen das Bild in sehr guter Qualität zu sehen sein.

Die Serie ist in drei Pixelpichtes erhältlich: 0,84; 1,26 und 1,68 Millimeter.

Hohe Qualität bei unregelmäßigem Licht

Samsung sieht den Einsatzbereich der IWC-Modelle vor allem in Showrooms, aber auch in repräsentativen Eingangsbereichen von Hotels, Boutiquen und Unternehmen – überall dort, wo unregelmäßige Lichtverhältnisse herrschen.

Das Unternehmen veranschaulicht in einer Pressemitteilung: „Sonnenlicht scheint durch die Fenster, Strahler highlighten einzelne Bereiche des Raums, Deckenlampen illuminieren breitflächig den Boden. Bei großformatigen Displays kann diese wechselnde Lichtsituation zum Problem werden. Im schlimmsten Fall wird das gezeigte Bild fleckig, da heller angestrahlte Bereiche des Bildschirms dunkler wirken und eine geringere Farbintensität aufweisen.“

Hier hilft auch die eingesetzte Black-Seal-Technologie für sehr gute Kontrastwerte und ein tiefes Schwarz. Eine spezielle Folie auf dem Screen minimiert zudem Oberflächenreflexionen.

Auf der ISE führte Samsung einen Prototyp in einer C&C-Umgebung vor.

Samsung: Just Another Trick with The Wall

Die Darstellung von bis 8K wird von einer KI-basierten Bildoptimierung – die unter anderem niedrig aufgelöste Bilder hochrechnet – und der Ultra-Chrome-Technologie gestützt. Diese erzeugt engere Wellenlängen, wodurch zweimal reinere und präzisere RGB-Farben als bei herkömmlichen Samsung-LEDs erzeugt werden.

Hinzu kommt eine 20 Bit-Farbtiefe sowie eine lineare Grauskala. Das Resultat sind laut Samsung weiche Verläufe sowie eine hohe Farbfülle für detailgenaue Darstellungen und natürliche Texturen. Dadurch kann eine realitätsnahe Darstellung erreicht werden, was besonders für den Einsatz in Architektur- und Planungsbüros und in Kontrollräumen hilfreich ist.

Drei Modelle, zwei Helligkeiten

Die IWC-Serie besteht aus den Modellen IW008C mit 0,84 Millimetern Pixelpitch, IW012C mit 1,26 Millimetern und IW016C mit 1,68 Millimetern. Die Spitzenhelligkeit von 1.800 Nits werden von IW008C und UW012C erreicht, beim IW016C liegt der Wert bei 1.600 Nits.

Die einzelnen LED-Cabinets haben eine Abmessung von 806,4 mal 453,6 mal 75 Millimetern. Sie lassen sich sowohl im Hoch- als auch im Querformat anordnen. Durch die einzelnen Module können auch Sonderformen wie ein Quadrat oder ein Aufbau übers Ecke realisiert werden. Der Servicezugang ist dabei von vorne möglich.

Dabei sind die einzelnen Module  werkseitig voreingestellt. Einmal installiert gibt Samsung die Lebensdauer der einzelnen Cabinets der IWC-Serie eine Lebensdauer mit bis zu 150.000 Stunden an.

Die IWC-Modelle sind ab sofort bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich. Die Module werden in der europäischen MicroLED-Fertigung von Samsung im slowakischen Galanta gefertigt. Kunden in Europa sollten daher weniger Problemen mit Vorlaufzeiten und Lieferschwierigkeit begegnen.

Samsung The Wall: Hightech Made in Europa