Zunehmende Hitzerekorde machen Regionen auf der ganzen Welt zu schaffen. Immer öfter werden Hitzeschutzräume eingerichtet, um Menschen, die beispielsweise keine Klimaanlage besitzen, die Möglichkeit zur Abkühlung zu geben.
So auch in den USA: Im Maricopa County in Arizona wurden 2023 645 hitzebdingte Todesfälle registriert, ein neuer Negativrekord. Mittlerweile gibt es insgesamt 230 sogenannte Hitzeschutzzentren, die Betroffenen vor allem während der gefährlichen Hitze im späten Frühjahr und Sommer helfen sollen.
Informationen über diese Hitzeschutzzentren werden nun auch über DooH angezeigt – dank einer Partnerschaft zwischen dem Maricopa County, Clear Channel Outdoor, der Maricopa Association of Governments und der Stadt Phoenix. Auf mehr als 100 digitalen Flächen werden die Telefnonnummer 211 des kostenlosen 24-Stunden-Informationsdienst beworben. Im zweisprachigen Callcenter können Betroffene das nächste Hitzeerholungszentrum ausfindig machen oder sich beispielsweise über die Reparatur von Klimaanlagen informieren.
Gleichzeitig werden die aktuellen Temperaturen angezeigt, um vor den Hitzewellen zu warnen.
„In Zusammenarbeit mit unseren Partnern haben wir die Öffnungszeiten der lebensrettenden Kühlzentren in der gesamten Region erweitert. Jetzt müssen so viele Menschen wie möglich von dieser Möglichkeit erfahren“, sagte der Vorsitzende des Maricopa County Board of Supervisors, Jack Sellers, District 1. „Clear Channel Outdoor hat verstanden, wie wichtig diese Botschaft ist, wie sie Leben retten kann, und hat großzügig angeboten, die Hitzeschutzmittel auf ihren digitalen Plakatwänden kostenlos zur Verfügung zu stellen.“