Das Education- und Digital Signage-Unternehmen Heinekingmedia hat ein neues Produkt im Programm: eine transparente LED-Wall – und auch gleich einen Retail-Partner, der das neue Produkt DSB-LED Transparent einsetzt: Der Schuhhersteller Gabor hat bereits eine transparente Fläche von 1 mal 2 Metern in seinem Stammhaus in Rosenheim integrieren lassen.
Das neue Heinekingmedia-Produkt entstand dabei im kooperativen Austausch mit dem Kunden. „Wir waren der Initiator für die Einführung dieser neuen Display-Technik bei Heinekingmedia“, erklärt Jens Bickenbach, Senior Manager Shop & Shores/Licences bei Gabor. „Unser Vorstand hat die LED-Wall-Technik in China gesehen und war sofort begeistert. Da wir seit Jahren erfolgreich mit Heinekingmedia zusammenarbeiten, lag es nahe, die Idee gemeinsam umzusetzen.“
Installation in allen Mono-Marken-Stores
Die Installation der LED-Wall war vergleichsweise unkompliziert: Die einzelnen Module werden über einen Seilzug an der Decke befestigt und lassen sich präzise ausrichten. Die Resonanz bei Gabor-Kunden und -Partnern ist positiv. Jens Bickenbach beschreibt: „Die LED-Wall zieht Aufmerksamkeit auf sich, ohne aufdringlich zu wirken. Sie inszeniert unsere Produkte, ohne den Raum zu dominieren.“
Das überzeugte das Schuhhaus offensichtlich: Gabor plant nun den Einsatz der LED-Wall-Lösung in seinen rund 50 Mono-Marken-Stores. Für die Filiale auf Sylt ist sogar ein größeres Format angedacht.
Transparenz und Farbkraft
DSB-LED Transparent ist ein modulares System aus 4,5 Kilogramm schweren, 1 mal 1 Meter großen Display-Elementen, die sich flexibel zu größeren Flächen zusammensetzen lassen – dabei beträgt die Tiefe lediglich 20 Millimeter.
Dank der Lichtdurchlässigkeit von bis zu 78 Prozent bleibt der Blick ins Innere des jeweiligen Raums erhalten. Heinekingmedia betont, dass dennoch satte Kontraste und eine brillante Farbdarstellung möglich sind. Dadurch eignet sich die transparente LED für Innenbereiche mit Tagesbeleuchtung, zum Beispiel in Einkaufszentren, Stores, Ausstellungsräumen und Empfangsbereichen.
Schlanker Energieverbrauch
Mit durchschnittlich 240 Watt pro Quadratmeter ist die LED-Wall laut Heinekingmedia bis zu 30 Prozent energiesparender als herkömmliche Systeme. Auch gesetzliche Vorgaben spielen bei der Planung und Installation der Displays eine Rolle: So gibt es beispielsweise in Österreich für bestimmte Straßen Regelungen, die vorschreiben, dass Schaufenster-Displays im Inneren des Ladens positioniert werden müssen, um optische Irritationen für Autofahrer zu vermeiden. Die hohe Transparenz der LED-Wall erlaube in diesem Fall eine Platzierung im Schaufenster.
Wichtig ist für Lösungen wie diese der richtige Content. Durch die Transparenz verlangt die Wall nach einer eigenen Bildsprache. Unter anderem sind 3D-Effekt-Illustrationen eine gute Wahl. Die Steuerung der Lösung erfolgt über einen Controller, der eine Bedienung via 4G, Wifi, Windows, Android oder iOS ermöglicht. Inhalte lassen sich dadurch zentral aktualisieren.


