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Streaming mit Supra

SignageOS bricht alle Digital Signage-Regeln

In Barcelona wird man lang gehegte Annahmen überdenken müssen: Mit Supra, einer neuen bidirektionalen Streaming-basierten Bereitstellungsplattform, präsentiert SignageOS eine Alternative zur Verteilung und Darstellung von Inhalten in heterogenen Digital Signage-Netzwerken.
Supra erlaubt Streaming auf vielfältigen Digital Signage-Endgeräten. (Bild: signageOS)
Supra erlaubt Streaming auf vielfältigen Digital Signage-Endgeräten. (Bild: signageOS)

Seit zwei Jahrzehnten gilt für Digital Signage eine klare Regel: Streaming und Signage sind zwei verschiedene Welten. IPTV liefert Videos, Signage liefert verwaltete, CMS-gesteuerte Inhalte. Da Netzwerke jedoch immer heterogener werden und die technischen Einschränkungen eingebetteter Plattformen bestehen bleiben, sucht die Branche nach Alternativen.

Die Vielfalt der Betriebssysteme, inkonsistente SoC-Generationen, unterschiedliche Chromium-Engine-Versionen und plattformabhängige Auflösungsbeschränkungen erschweren die Wiedergabe von Inhalten zunehmend. Viele Netzwerke, die vor einem Jahrzehnt auf dem Papier noch vollkommen homogen aussahen, haben sich zu Patchwork-Systemen entwickelt – und die Betreiber zahlen den Preis dafür in Form von Komplexität.

Verschlüsselte Streaming-Lösung

Genau für diese Umgebung entwickelte SignageOS Supra. In einem Interview mit invidis vor der Messe beschrieben Stan Richter, CEO von SignageOS, und CPO Lukas Danek Supra als eine Edge-basierte, verschlüsselte Streaming-Lösung, die die traditionellen Plattformbeschränkungen umgeht.

Anstatt sich auf den nativen Browser des SoC oder einen lokalen Mediaplayer zu verlassen, streamt Supra Inhalte – vollständig verschlüsselt – von einem Edge-Server direkt an jeden Endpunkt, unabhängig von Betriebssystem, SoC-Chipsatz oder CMS. Im Gegensatz zu IPTV-ähnlichen Ansätzen unterstützt das System bidirektionale Kommunikation und bewahrt so die interaktiven Fähigkeiten, die für modernes Instore Retail Media und Serviceanwendungen erforderlich sind.

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Typische Einsatzszenarien sind QSRs mit vielen Screens und Bestellterminals oder Retail-Media-Netzwerke, in denen Betreiber eine konsistente Wiedergabe über eine von Natur aus inkonsistente Hardware-Umgebung hinweg benötigen.

Der Clou liegt im proprietären, zum Patent angemeldeten Protokoll von SignageOS. Mit diesem können sogar Android-Apps auf Plattformen gestreamt werden, auf denen sie nativ nie laufen würden. Zum ersten Mal kann ein CMS komplexe, App-basierte Erlebnisse auf einer gesamten Flotte bereitstellen, ohne sich um lokale Betriebssystem- oder Browserbeschränkungen kümmern zu müssen.

Umgehung von Inhalts- und Auflösungsbeschränkungen

End-to-End-Verschlüsselung gewährleistet eine sichere Kommunikation zwischen dem Edge-Server und dem Display. Da die Wiedergabe von lokalen Chromium-Versionen entkoppelt ist, lassen sich langjährige Probleme wie veraltete Browser-Engines oder eingeschränkte Codec-Unterstützung effektiv vermeiden. Selbst Auflösungsbeschränkungen kann man umgehen: Supra kann UHD-Inhalte auf Geräte streamen, deren natives SoC nur FullHD unterstützt, und eröffnet so neue kreative Möglichkeiten auf älterer Hardware.

Das System wurde auch entwickelt, um alltägliche betriebliche Herausforderungen zu bewältigen, von Farbabweichungen zwischen verschiedenen Display-Serien bis hin zu Anforderungen an den Proof-of-Play, die den strengen Kontrollen von Werbekunden im Einzelhandel standhalten müssen.

Brownfield-Projekte ohne Probleme

SignageOS hat Supra hinter verschlossenen Türen mit ausgewählten Kunden getestet, auf der ISE 2026 ist die erste öffentliche Präsentation. Stan Richter fasst das Ziel in einem Satz zusammen: „Wir wollen den Pain aus Brownfield-Netzwerken herausnehmen. Mit Supra beseitigen wir alle Probleme mit SoC-Einschränkungen – wir können jede Hardware zum Strahlen bringen.“ Das Signage-Techstack-Unternehmen sieht Supra nicht als Abkehr von seiner aktuellen Mission, sondern als logische Erweiterung: Reibungsverluste beseitigen, Integrationsaufwand reduzieren sowie CMS-Anbietern und Integratoren ermöglichen, Erlebnisse zu schaffen, ohne sich um Plattformfragmentierung sorgen zu müssen.

Wichtig ist, dass SignageOS keine Server-Hardware verkaufen wird. Supra läuft auf einer standardmäßigen Linux-basierten Serverinfrastruktur und bleibt damit der Identität des Unternehmens als reiner Softwareanbieter treu. „Wir bleiben ein Softwareunternehmen“, betont Lukas Danek. „Supra wird die Einführung von SoC beschleunigen, weil wir die Probleme von SoC-basiertem Digital Signage beseitigen. Und jede Web-App kann mit Supra auf Displays laufen. Das ist die Zukunft von Digital Signage.“

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