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Halbzeit zur ISE 2026

Voll, voller, versteckt

Barcelona | Menschenmassen in den Gängen, versteckte Juwelen auf den Ständen: Zwei Tage der ISE 2026 sind rum. Zeit für eine Halbzeitanalyse.

Halbzeit auf der ISE - und die Zeit der Veränderungen im Markt? - Stand des chinesischen Herstellers Hisense (Foto: invidis)
Halbzeit auf der ISE – und die Zeit der Veränderungen im Markt? – Stand des chinesischen Herstellers Hisense (Foto: invidis)

Der Mittwoch ist traditionell der besucherstärkste Tag der ISE. Doch dieses Jahr fühlte sich der Dienstag wie der Mittwoch an: Volle Gänge, in der Halle 3 war teilweise kein Durchkommen mehr. Die ISE hütet bis zum Abschluss der Messe ihre Besucherzahlen, doch deuten alle Beobachtungen und Informationen darauf hin, dass die Messe ihren Besucherrekord vom vorigen Jahr noch einmal übertreffen könnte.

Eine Fachmesse jagt eine Bestmarke nach der anderen – wer hätte das gedacht nach einer Covid-Pandemie, in der Messen schon totgesagt wurden. Die ISE hat es geschafft, Besucher zu halten und neue anzuziehen – auch räumlich bezogen. Das Global Panel auf dem DSS ISE war symbolisch dafür – jeder Kontinent war durch einen Teilnehmer vertreten.

DSS ISE 2026: In die Signage-Zukunft mit invidis

Bei den Ausstellern war auch eine regionale Besonderheit zu sehen: Chinesische Unternehmen sind sehr präsent in den Hallen. Grundsätzlich ist das nichts Neues, aber die Zunahme und das Standdesign, das sich von einfach nur bombastisch hin zu einem spektakulären, aber anwendungsorientierten Design entwickelt, spiegeln die Marktverhältnisse wider: Chinesische Hersteller wie Hisense oder BOE werden in den nächsten Jahren eine zunehmend wichtigere Rolle im Hardware-Bereich spielen und auch stärker auf den europäischen Markt drängen.

AI in den Systemen

Produkttechnisch blieb der große Big Bang aus, doch gab es unter der Haube signifikante Entwicklungen. Nicht umsonst veröffentlichte invidis zwei Videos, die die Titel „Hidden Highlights“ und „Trends behind the Scenes“ heißen. Am besten wurde das illustriert durch den Samsung-Stand, der auf eine große Wall verzichtete und die Integration von Hardware und Software zu einem großen Ökosystem präsentierte. Und auch dort wie an vielen anderen Ständen war die Implementierung von AI in Hardware und Prozesse zu sehen – ein Thema, das eher in technischen Gesprächen als in den Pressemitteilungen überzeugt.

Somit wird auch die zweite Hälfte der ISE zwischen diesen Polen stehen: vollen Gängen und versteckten Highlights. Für die Industrie ist das eine gute Kombination.

ISE 2026: Hidden Highlights in Barcelona

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