Der Mitgründer von Duolingo, einer Plattform für Sprachenlernen mit weltweit mehr als 500 Millionen Nutzern, Luis von Ahn, hat seine erste Investition in Schweden getätigt und unterstützt Desquare, das Unternehmen hinter der Digital-Signage-Plattform Designage.
Die Investition erfolgt über ein schwedisches Konsortium unter der Leitung des IT-Unternehmers Martin Norström, CEO von Norteam. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.
„Wir haben investiert, weil ihre Plattform nicht nur mit den besten der Branche mithält – sie übertrifft sie in Einfachheit und Innovation“, sagt Martin Norström.
Für Desquare bedeutet die Beteiligung sowohl Kapital als auch internationale Bestätigung. Peter Brauner, CEO und Gründer von Desquare, erklärt, das schnell wachsende Unternehmen habe eine cloudbasierte SaaS-Plattform für Digital Signage von Grund auf aufgebaut und positive Rückmeldungen von Kunden erhalten. Die neue Investition soll die Skalierung der Aktivitäten und die Beschleunigung der internationalen Expansion unterstützen.
In den Nordics im Einsatz
Im Zuge der Transaktion erweitert Desquare seinen Beirat um Vertreter des Investorenkonsortiums.
Die Designage-Plattform des Unternehmens ist bereits bei nordischen Kunden in den Bereichen Einzelhandel, Immobilien sowie Gastronomie im Einsatz, darunter Starbucks Norway, Nationalmuseum und Fabege. Mit dem neuen Kapital plant Desquare, über Schweden hinaus in weitere internationale Märkte zu expandieren.
invidis Check von Antonia Hamberger
Desquare, das Unternehmen hinter der Designage-Plattform, scheint ausschließlich in den nordischen Märkten tätig zu sein. Über das Unternehmen ist wenig zu finden, außer dass es 2018 von einem Herrn namens Peter Brauner gegründet wurde und auf seiner Website Unternehmen wie Starbucks Norway und JC Decaux als Kunden aufführt. Einer der Vertriebspartner ist der schwedische Integrator Norteam, dessen CEO ebenfalls als Investor bei Desquare auftritt. Mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung beabsichtigt das Unternehmen nun, außerhalb der nordischen Region zu expandieren und vermutlich Partnerschaften mit Integratoren aus anderen europäischen Regionen einzugehen.

