Europas größter reiner Digital Signage-Integrator, Trison, treibt seine internationale Expansion weiter voran und übernimmt das Unternehmen Infrastor mit Sitz in Aschaffenburg. Damit betritt Trison nun direkt Deutschlands Digital Signage-Markt. Die Expansion reiht sich in eine Sequenz an Übernahmen in Spanien, Frankreich, Großbritannien und den USA ein.
- Wolfgang Kröner (Infrastor) und Alberto Caceres (Trison) (Foto: Trison)
- Infrastor Team mit Alberto Caceres / Trison (Foto: Trison)
Durch die Akquisition von Infrastor gewinnt Trison tiefgreifende lokale Expertise in einem der technologisch fortschrittlichsten Märkte Europas. Mit diesem Schritt betreibt Trison nun 23 Niederlassungen in 15 Ländern und realisiert jährlich 6.500 Projekte in mehr als 100 Ländern. Für globale Kunden, die standardisierte Großprojekte umsetzen möchten, wird Trison als End-to-End-Anbieter von Digital Signage-Lösungen zunehmend attraktiver.
Infrastor gilt als einer der „Hidden Champions“ im deutschen Digital Signage-Markt. Das Unternehmen ist auf die Umsetzung komplexer globaler Rollouts für große deutsche Brands spezialisiert und realisierte zahlreiche Flagshipstores für einen der weltweit größten Sportartikelhersteller. Über Digital Signage hinaus verfügt Infrastor über Expertise in den Bereichen Smart Building, Event-Technologien und Managed-IT-Services ein – Fähigkeiten, die perfekt zu Trisons multidisziplinärem Portfolio passen.
Professionelles Projektmanagement als Differenzierungsmerkmal
Eine der herausragenden Stärken von Infrastor ist die ausgefeilte Projektmanagement- und Reporting-Plattform auf Basis von Servicenow. Anders als viele Digital Signage-Integratoren, die fragmentierte Prozesse nutzen, unterstützt Infrastor die Anforderungen großer Enterprise-Kunden. Echtzeit-Transparenz, detaillierte Berichte und professionelle Ticketing-Systeme sind Standard – Bereiche, in denen die Erwartungen von Unternehmenskunden in den letzten Jahren stark gestiegen sind.
Für multinationale Organisationen ist ein ausgereiftes Projektmanagement heute unverzichtbar. Mit der Übernahme gewinnt Trison ein Team und ein Toolset, das voll auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist und bestehende Services und Plattformen optimal ergänzt.
Ausbau der mitteleuropäischen Präsenz von Trison
Durch die Integration von Infrastor ist Trison nun besser aufgestellt, um umfangreiche Netzwerk-Installationen in Deutschland und den Nachbarmärkten zu implementieren und zu betreuen. Das bedeutet: schnellere lokale Reaktionszeiten, höhere Servicequalität und die Nähe zu einigen der wichtigsten Digital Signage-Kunden Europas. Zudem ist Trison besser für grenzüberschreitende Rollouts positioniert, bei denen Konsistenz, Geschwindigkeit und Prozessdisziplin entscheidend sind.
Infrastor wird weiterhin am Standort in der Nähe von Frankfurt operieren – das gesamte Team tritt dem Trison-Konzern bei. Kunden sollen so vom „Best-of-both-Worlds“-Ansatz profitieren: Agilität und lokale Expertise von Infrastor kombiniert mit Trisons globaler Reichweite, internationaler Präsenz und umfassendem Lösungsportfolio. Bislang war Trison in Deutschland nur mit einem kleinen Projektbüro in Stuttgart für einen multinationalen Automobilkunden vertreten.
Neue Machtverhältnisse im europäischen Digital Signage-Markt
Mit der Übernahme von Infrastor festigt Trison seine Rolle als stärkster reiner Digital Signage-Integrator Europas. Die Akquisition unterstreicht einen klaren Trend: Globale Kunden suchen zunehmend Partner, die in der Lage sind, Digital Signage-Ökosysteme in mehreren Ländern konsistent zu planen, umzusetzen, zu betreiben und zu betreuen.


