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Baumarkt in UK

Wickes bringt neues Retail-Media-Netzwerk

Der UK-Retailer Wickes führt eine Retail-Media-Plattform ein: Sie soll Herstellern Werbemöglichkeiten bieten, die Online- und Store-Daten miteinbeziehen.
Wickes startet eine eigene Retail-Media-Plattform. (Foto: Wickes)
Wickes startet eine eigene Retail-Media-Plattform. (Foto: Wickes)

Der britische Retailer für Heimwerkerbedarf Wickes bringt eine eigene Retail-Media-Plattform an den Start. Damit will Wickes Marken den Zugang zur DIY-Zielgruppe erleichtern — sowohl über digitale als auch stationäre Kanäle.

Die Plattform heißt Wickes Connected Retail Media. Sie ist laut Unternehmen ein priorisiertes Projekt auf Vorstandsebene und soll somit ein zentraler Wachstumstreiber für den Einzelhändler in den nächsten Jahren sein. Das inhaltliche Angebot richtet sich an Eigenheimbesitzer, DIY-Enthusiasten und Handwerksprofis. Es soll dabei entlang der Customer Journey behilflich sein — vom Projektstart bis zum Kauf.

Epsilons Software als Grundlage

Wickes entwickelte die Plattform gemeinsamen mit dem Unternehmen Epsilon. Grundlage ist dabei Epsilons Coreid-Framework, das Online-Browsing- und E-Commerce-Verhalten sowie Interaktionen im Store zusammenführt. So entsteht ein einheitliches Bild von Kunden. Werbetreibende können dann Kampagnen über Wickes eigene digitale Kanäle oder über externe Media-Plattformen aktivieren.

Die Plattform richtet sich an große Hersteller ebenso wie an spezialisierte Trade‑Brands. Sie sollen Kampagnen testen, optimieren und skalieren können.

„Diese Netzwerk macht es für unsere Kunden einfacher, Marken und Produkte zu finden, die ihnen bei ihren Projekten helfen. Unsere Shopper recherchieren, stöbern und kaufen auf ganze unterschiedliche Weisen“, sagt Gaby Kibble, Chief Marketing & Digital Officer bei Wickes.

Über 230 Filialen in UK

Wickes betreibt nach eigenen Angaben mehr als 230 Filialen im Vereinigten Königreich, wovon zwei Drittel digital vernetzt sind. Weiter sind laut dem britischen Retailer 96 Prozent der Käufe dabei auf Store-Touchpoints zurückzuführen.

Die Kombination aus digitaler und physischer Ansprache soll Marken nun ermöglichen, mediale Inhalte mit stationärem Kaufverhalten zu verbinden.

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