Broadsign testet, wie Agentic AI den Einkauf von OoH-Kampagnen verschlanken kann. Der Ansatz verbindet Inventar von Medienanbietern, Planungstools auf Käuferseite und die Kampagnenausspielung.
Nach Angaben von Broadsign arbeitete der Sell-Side-AI-Agent in einer Kampagne mit dem Buy-Side-Agenten von Draft Digital zusammen. Gemeinsam planten, buchten und setzten sie eine OoH-Kampagne um. Die Unternehmen bezeichnen sie als erste vollständig durch Agentic AI gesteuertes End-to-End-Projekt in Out-of-Home.
AI übernahm mehrere Schritte
Die Kampagne entstand für die niederländische Wohltätigkeitslotterie „Lot of Happiness“. Eingesetzt wurde Premium-OoH-Inventar von Global Netherlands. Laut Broadsign übernahmen die AI-Agenten Zielgruppen- und Standort-Targeting, die Medienauswahl, das Kampagnensetup sowie den Kreativ-Workflow. Auch Freigaben und Ausspielung liefen über die Systeme. Menschen überwachten die Prozesse und setzten Leitplanken.
Laut Bryan Mongeau, CTO bei Broadsign, kann AU Medienanbietern dabei helfen, statisches und digitales OoH-Inventar effizienter zu machen. Gleiches gelte für Zielgruppendaten, dynamische Kreationen und garantierte Buchungsmodelle auf de rPlattform.
Ad-CP als Grundlage
Grundlage des Projekts war das Ad-CP-Protokoll in Verbindung mit Broadsigns Sell-Side-Technologie und Dateninfrastruktur. Laut Broadsign geht der Ansatz über chatbotartige AI-Tools hinaus. Buy- und Sell-Side-Agenten koordinieren Kampagnenaufgaben über mehrere Parteien hinweg.
Das übergeordnete Ziel: OoH soll sich einfacher finden, planen, buchen und aktivieren lassen. Geschwindigkeit und datenbasierte Präzision sollen dem Niveau anderer digitaler Medienkanäle entsprechen. Nach Angaben von Broadsign laufen weltweit mehr als 2,8 Millionen statische und digitale Werbeträger auf der Plattform.

