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E-Commerce meets Instore

Broadsign und Mirakl Ads kooperieren

Die Integration von Broadsgin und Mirakl Ads soll Einzelhändlern eine zentrale Plattform für die Verwaltung von E-Commerce- und Instore-Werbekampagnen bieten. Im Vorfeld der für das dritte Quartal geplanten Markteinführung läuft bereits ein Beta-Programm.
Broadsign und Mirakl Ads gehen eine strategische Partnerschaft ein. (Logos: Boradsign/Mirakl Ads)
Broadsign und Mirakl Ads gehen eine strategische Partnerschaft ein. (Logos: Boradsign/Mirakl Ads)

Broadsign und Mirakl Ads haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben, die darauf abzielt, Online- und Instore-Retail-Media-Kampagnen über eine einzige Plattform zu vereinen.

Die im Rahmen der Cannes Lions vorgestellte Partnerschaft sieht die Integration der Retail-Media-Technologie von Mirakl Ads für E-Commerce- und Marktplatzwerbung in die Instore-Media-Plattform von Broadsign vor. Nach Angaben der Unternehmen besteht das Ziel darin, die Planung, Durchführung und Messung von Kampagnen sowohl im digitalen als auch im stationären Einzelhandel zu vereinfachen.

Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass Einzelhändler und Werbetreibende zunehmend nach integrierten Retail-Media-Strategien suchen, die dem Verhalten der Verbraucher Rechnung tragen, die immer häufiger zwischen Online-Recherche und Kauf im Ladengeschäft wechseln. Derzeit erfordern Kampagnen oft separate Systeme, Anbieter und Reporting-Tools für digitale und physische Kanäle.

Zentrale Anlaufstelle

Im Rahmen der geplanten Integration können Einzelhändler, die Mirakl Ads nutzen, Werbekunden ein einheitliches Kampagnenkonzept und einen zentralen Ansprechpartner anbieten, der sowohl das Online-Inventar als auch die digitalen Displays in den Filialen abdeckt.

Broadsign wird die Bereitstellung von Inhalten für die Displays in den Filialen verwalten, während Mirakl Ads das Retail-Media-Netzwerk betreiben wird. Laut den Unternehmen behalten die Einzelhändler die Kontrolle über Preisgestaltung, Inventar, Kundendaten und das Einkaufserlebnis der Kunden und können gleichzeitig auf bestehenden Technologieinvestitionen aufbauen.

Werbetreibende erhalten Zugang zu konsolidierten Berichten, die einen einheitlichen Überblick über die Kampagnenleistung sowohl im Online- als auch im stationären Bereich bieten sollen.

Den Angaben der Unternehmen zufolge laufen bereits Beta-Tests, wobei der Start der ersten Phase der Integration für das dritte Quartal 2026 erwartet wird.